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am 09.05.2025 - 12:54 Uhr

Der Beschluss zu „Gerechte Jugendpolitik heißt Armutsbekämpfung!“ soll dazu beitragen, die AG Kinder- und Jugendarmut fortzuführen, das Thema präsent zu halten und für die Mitgliedsverbände eine Anlaufstelle bieten zu können.

Adressat*innen: die Vollversammlung des LJR


Die Vollversammlung beauftragt den Vorstand und den Hauptausschuss mit der Fortführung und Einrichtung der Arbeitsgruppe Kinder- und Jugendarmut als Gremium des Landesjugendrings. Kinder- und Jugendarmut muss ein Schwerpunktthema des LJR werden, denn Jugendpolitik heißt Teilhabe und umfassende Teilhabe für alle Kinder und Jugendliche ist nur durch Armutsbekämpfung gewährleistet!


Die AG Kinder- und Jugendarmut hat das Ziel,

  • den Vorstand/die Verbände zu Kinder- und Jugendarmut zu beraten und politische Forderungen zu entwickeln,
  • das Thema wiederkehrend zu platzieren und auf die Agenda zu setzen,
  • Information, Sensibilisierung und Fortbildung der Verbände zu fördern,
  • über aktuelle Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren.

Dies schließt mit ein:
Verbände stellen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene bereit, Förderbedarfe aufzuzeigen und sich für niedrigschwelligen Zugang zu Fördermöglichkeiten einzusetzen.


Begründung
Die AG Kinder- und Jugendarmut wurde durch einen im Hauptausschuss 2024 angenommenen Beschluss („Kinder- und Jugendarmut geht uns alle an“) ins Leben gerufen, der ursprünglich aus einer Auseinandersetzung, mit der für 2025 geplanten Kindergrundsicherung resultierte. Nach der Aufnahme der Arbeit der AG und dem Scheitern der Einführung der Kindergrundsicherung wurde schnell klar, dass das Thema Kinder- und Jugendarmut jedwede mögliche Unterstützung benötigt, um sowohl in den Medien als auch in der Politik präsent zu bleiben. Denn aktuelle Statistiken und Studien (siehe unten) zeigen deutlich, dass das Problem der Armut und Armutsgefährdung unter Kindern und Jugendlichen keineswegs abnimmt, sondern auf einem alarmierend hohen Niveau verharrt. Alleine in Rheinland-Pfalz gilt mehr als jedes fünfte Kind als armutsgefährdet; Brennpunkte sind hauptsächlich Städte wie Pirmasens, Ludwigshafen und Kaiserslautern. Gleichzeitig wird bei einer Auseinandersetzung mit den bereits bestehenden Fördermöglichkeiten und Ansätzen zur Eindämmung von Kinder- und Jugendarmut deutlich, dass Vereinen und Verbänden – auch von Seiten der Politik – eine nicht zu unterschätzende Aufgabe zufällt, denn diese haben häufig den bei staatlichen Institutionen fehlenden Zugang zu den Betroffenen.1 Nicht zuletzt aus diesem Grund ist es ein Hauptanliegen der AG Kinder- und Jugendarmut, Kinder- und Jugendverbandsarbeit für alle zu ermöglichen und den Verbänden und Vereinen die bestmögliche Unterstützung zu liefern.


Obwohl Armut oder Armutsgefährdung gerade im Hinblick auf Chancengleichheit, Bildung und kulturelle Teilhabe keine Ausschlusskriterien sein sollten, sind sie dies häufig. Faktoren wie das Aufwachsen in prekären Familienverhältnissen jeglicher Art, ein Migrationshintergrund, das Leben mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen und das Aufwachsen in alternativen Formen der Betreuung sowie weitere Start- und Rahmenbedingungen wirken sich zumeist von Geburt an auf die Armutsgefährdung einer Person aus.2 All diese Faktoren sind bereits seit einigen Jahren als deutliche Probleme unserer Gesellschaft benannt worden,3 die für die Betroffenen teils ein ganzes Leben lang Nachwirkungen mit sich ziehen und einen Ausstieg aus der Armutsspirale enorm erschweren. Eine Verbesserung der Lage in Armut lebender oder armutsbedrohter Kinder und Jugendlicher ist jedoch in den letzten Jahren trotz dieser Erkenntnisse nicht erfolgt. Vielmehr ist nach dem kurzen Anstieg der Auseinandersetzung mit dem Thema im Rahmen des Scheiterns der Kindergrundsicherung 2024 der Eindruck entstanden, dass das Thema von Seiten der Politik nicht weiterverfolgt wird und keinerlei Priorität mehr besitzt.4 Dabei fördert der Zugang zu Bildung nachweislich die Demokratisierung sowie die Chancengleichheit und schützt vor Radikalisierung5 – wodurch gleich einer weiteren aktuellen Herausforderung aktiv entgegengewirkt werden könnte. Aus diesem Grund sehen wir auch hier dringenden Handlungsbedarf und setzen uns als Jugendverbände verstärkt für die Präsenz der Thematik in der Politik ein.


Ebenso ist auch die Bedeutung von Bildung und Kultur für die Armutsbekämpfung bereits erkannt worden,6 doch – gleichwohl wie im Falle der Kindergrundsicherung – lässt die Verwirklichung der Teilhabe in diesen beiden Punkten zu wünschen übrig. Wenn dazu ebenfalls bei diesem Punkt – wie oben bereits angeklungen – von Regierungsseite derart auf die Beteiligung und Unterstützung von Verbänden und Vereinen gezählt wird,7 sollten die zu diesem Zweck ins Leben gerufenen Fördermöglichkeiten8 unbedingt niedrigschwelliger gestaltet werden! Die Antragsstellung für die einschlägigen Fördermaßnahmen ist sowohl für Privatpersonen als auch für Verbände und Vereine häufig mit zu hohen Hürden, einem enormen Arbeitsaufwand, einer hohen Bringschuld sowie kurzen Fristen verbunden. Gleichzeitig sind die Beantragungsprozesse für Privatpersonen bei Behörden oder im (Schul)Alltag extremst schambehaftet, da fast immer einer*einem Leiter*in bzw. einer Person des Lehrpersonals die eigene prekäre Situation offengelegt werden muss.9 Hier muss dringend an niedrigschwelligeren Lösungen für alle Beteiligten gearbeitet werden!


Eine weitere diesbezügliche Herausforderung für Verbände und Vereine stellt die Erreichbarkeit der armutsgefährdeten oder armutsbetroffenen Kinder und Jugendlichen dar. Denn Kinder und Jugendliche, die in Familien mit finanziellen Defiziten aufwachsen, sind weitaus weniger in Vereinen und Verbänden aktiv oder besuchen deutlich weniger Kulturveranstaltungen, als Kinder und Jugendliche aus einem finanziell gesicherten Haushalt.10 Aus diesem Grund möchten wir uns insbesondere für kostenlose und niedrigschwellige Angebote sowie für die Unterstützung bei der Beantragung von Fördergeldern aussprechen – dies ist allerdings nicht möglich, wenn die Förderungen für die Kinder- und Jugendarbeit ständig sinken oder sogar gestrichen werden! Auch hier bedarf es einer öffentlichkeitswirksamen, dauerhaften Strategie.


Insbesondere der letzte Punkt zeigt die Notwendigkeit der permanenten Platzierung des Themas Kinder- und Jugendarmut in Presse und Politik aus der expliziten Sicht der Verbände und Vereine deutlich auf. Genau hier möchten wir als AG Kinder- und Jugendarmut ansetzen, um unseren Vereinen und Verbänden als kompetente Ansprechpartner*innen zur Seite zu stehen und, um das wichtige Thema Kinder- und Jugendarmut angemessen in der Politik präsent zu halten.


Fußnoten:
1 Siehe „Aktionsplan zur Armutsbekämpfung“ des Landes Rheinland-Pfalz, S. 28; „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“, S. 22; 24.
2 Siehe „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“, S. 13ff.; 20.
3 „Internationale Studien bescheinigen Deutschland einen besonders starken Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Armutsgefährdung.“ („Aktionsplan zur Armutsbekämpfung“ des Landes Rheinland-Pfalz, S. 15) „Empirisch belegt sind unter anderem Zusammenhänge zwischen den Faktoren Bildung, Gesundheit, Erwerbslosigkeit und Einkommen. Personen, die einen niedrigen Bildungsabschluss haben, tragen zugleich ein höheres Risiko, arbeitslos und in prekären Einkommenslagen zu sein. Auch Krankheit und ein geringer Bildungsstand der Eltern sind mit geringeren materiellen Ressourcen assoziiert.“ („Neue Chancen für Kinder in Deutschland“, S. 20)
4 Vgl. die Ambitionen der Bundesregierung bezüglich der Kindergrundsicherung wie in „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“, S. 24f. beschrieben. Verstärktes Engagement für Kinder und Jugendliche wird bereits im „Aktionsplan zur Armutsbekämpfung“ des Landes Rheinland-Pfalz von 2020 gefordert. (S. 8, 11f.; 14ff.)
5 Siehe „Kräfte bündeln, Zukunft gestalten“, S. 36.
6 Siehe „Aktionsplan zur Armutsbekämpfung“ des Landes Rheinland-Pfalz, S. 24ff.; „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“, S. 20, 32f.; Walper/Riedel 2011.
7 Vgl. „Aktionsplan zur Armutsbekämpfung“, S. 29f.; 35f. Die wichtige Rolle der Verbände und Vereine bei der Umsetzung der Regierungsvorhaben ist sogar in einer Studie untersucht worden. („Neue Chancen für Kinder in Deutschland“, S. 52ff.)
8 Eine Sammlung der aktuellen Fördermöglichkeiten wird derzeit von der AG Kinder- und Jugendarmut vorbereitet. Ein Verzeichnis von bundesweiten Fördermöglichkeiten und Maß-nahmen findet sich in „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“ ab S. 62.
9 Siehe „Kräfte bündeln, Zukunft gestalten“, S. 37.
10 Siehe Walper/Riedel 2011, S. 14. Studien belegen zudem, dass der Bildungsstand der Eltern ausschlaggebend für die frühkindlichen Lernerfahrungen und die aus ihnen resultierende Teilhabe ist. (Siehe ebd. S. 14f.) Auch hier kann sich die Mitgliedschaft in einem Verband oder einem Verein positiv auf die kindliche Entwicklung und somit die Teilhabe auswirken.

 

Quellen und Hintergründe:

Auch in Rheinland-Pfalz ist mehr als jedes fünfte Kind von Armut bedroht. Insgesamt waren 143.647 und damit rund 21 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren im Jahr 2021 armutsgefährdet.

Stark betroffen waren, wie auch bundesweit zu beobachten, besonders Kinder von Allein-erziehenden (44,1 Prozent) und Familien mit drei oder mehr Kindern (30,2 Prozent). Bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren waren 22 Prozent von Armut bedroht.


Quelle: „Factsheet Kinder- und Jugendarmut“

Einstimmig beschlossen durch die 118. Vollversammlung des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz e. V. am 5. April 2025 in Koblenz.

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am 09.05.2025 - 12:49 Uhr

Mit dem Beschluss „Keine Zusammenarbeit mit demokratiefeindlichen Parteien und Verbänden“ fordert die 118. Vollversammlung des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz alle demokratischen im Landtag vertretenen Fraktionen dazu auf, nicht mit der AfD zusammenzuarbeiten und lehnt selbst eine direkte Zusammenarbeit mit demokratiefeindlichen Parteien wie der AfD ab.

Adressat*innen:
• Fraktion der SPD im Landtag Rheinland-Pfalz
• Fraktion der CDU im Landtag Rheinland-Pfalz
• Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz
• Fraktion der FDP im Landtag Rheinland-Pfalz
• Mitgliedsverbände des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz
• Kooperationsorganisationen des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz


Der Landesjugendring möge die im Folgenden genannten Punkte, zur Ablehnung direkter Zusammenarbeit mit demokratiefeindlichen Parteien und Verbänden sowie die Aufforderung an alle demokratischen, im Landtag vertretenen Fraktionen, nicht mit der AfD zusammenzuarbeiten, sofern dies vermeidbar ist, beschließen.


Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz lehnt die direkte Zusammenarbeit mit demokratiefeindlichen Parteien und Verbänden, wie der AfD, ab, es sei denn der Ausschluss dieser demokratiefeindlichen Parteien und Verbände von Veranstaltungen ist aufgrund ihres Rechts auf demokratische Teilhabe in keinster Weise möglich. Der Landesjugendring verurteilt zudem das vergangene Abstimmungsverhalten im Bundestag, bei dem die CDU- und FDP-Fraktion, sowie die Gruppe des BSW es in Kauf genommen haben, eine Mehrheit mit den Stimmen der AfD-Fraktion fern der demokratischen Mitte zu bilden.


Der Landesjugendring und seine Mitgliedsverbände verurteilen diesen Tabubruch aufs Schärfste und fordern alle demokratischen Fraktionen im rheinland-pfälzischen Landtag auf, diesen Fehler nicht auch auf Landesebene zu begehen und in keinster Weise auf direktem Weg mit der AfD-Fraktion zusammenzuarbeiten.


Begründung
Demokratie lebt davon, dass demokratische Parteien und deren Abgeordnete in der Lage sind untereinander zu reden und Lösungen sowie Kompromisse zu finden. Zum ersten Mal seit der Entstehung der Bundesrepublik Deutschland seit 1949 entstand eine Mehrheit für einen Entschließungsantrag im Deutschen Bundestag nur mit den Stimmen der AfD. Des Weiteren wurde von der CDU-Fraktion versucht ein Gesetz, das sogenannte „Zustrombegrenzungsgesetz“, mithilfe der Stimmen der AfD-Fraktion zu verabschieden. Dies scheiterte unter anderem daran, dass mehrere FDP Abgeordnete, sowie ein paar wenige CDU-Abgeordnete nicht zur Abstimmung erschienen.


Die AfD ist laut Verfassungsschutz bundesweit ein rechtsextremistischer Verdachtsfall und gilt in drei Bundesländern bereits als gesichert rechtsextrem. Einige Mitglieder der Partei, auch aus hohen Positionen, sind schon mehrfach durch Nationalsozialistische Parolen sowie das Zeigen des Hitlergrußes aufgefallen. Das geht so weit, dass man den Landesvorsitzenden und Fraktionsvorsitzenden der AfD in Thüringen laut Gerichtsurteil als Faschisten bezeichnen darf.


Das alles zeigt uns, dass die AfD nicht als demokratische Partei betrachtet werden kann.


Für uns ist klar, dass mit Demokratiefeinden nicht zusammengearbeitet werden darf, damit deren menschenverachtende Ideologien nicht in unserer Gesellschaft normalisiert werden. Dies möchten wir auch mit Verweis auf die Weimarer Republik betonen, in der Konservative eingeknickt sind und es toleriert haben, dass die NSDAP in Regierungsverantwortung geraten ist und letztendlich Hitler die Macht übertragen haben, der ohne eigene parlamentarische Mehrheit die Demokratie in die Diktatur führte und die Republik zerstörte.


Es dürfen keine Mehrheiten gezielt mit Demokratiefeinden gesucht werden, sondern müssen aus der Mitte des Parlaments bzw. der Gesellschaft gebildet werden.


Wenn Abgeordnete extremistischer, menschenverachtender Parteien jubelnd im Parlament sitzen, dann löst das bei uns große Sorge aus und bewegt uns zu der Aufforderung, dass etwas Derartiges nicht wieder geschehen darf!


Mit sechs Enthaltungen beschlossen durch die 118. Vollversammlung des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz e. V. am 5. April 2025 in Koblenz.

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am 12.04.2019 - 14:45 Uhr

Die landesweite Befragung junger Menschen („dorf-test“) bildete die Grundlage für eine spannende Diskussion zu den Bedürfnissen und Beteiligungsmöglichkeiten Jugendlicher in Kommunen. Beschlüsse wurden gefasst, die in den Bereichen Beteiligung, Mobilität und Ehrenamt Wege zur Verbesserung aufzeigen.

In drei Diskussionsrunden haben Jugendministerin Anne Spiegel, Oberbürgermeisterin der Stadt Speyer Stefanie Seiler und Dorothea Schäfer, Landrätin des Kreises Mainz-Bingen am Vormittag mit den rheinland-pfälzischen Jugendverbänden diskutiert. Es ging um Infrastruktur für Jugendliche in den Kommunen, um Beteiligungsmöglichkeiten und die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahres sowie die Verbesserung der Mobilität. Grundlage hierfür bildeten die grade erst erschienenen Ergebnisse der Jugend- und Politikbefragung „dorf-test“ des Landesjugendringes. Zu Gast waren außerdem die jugendpolitischen Sprecher*innen der Landtagsfraktionen Pia Schellhammer (Bündnis 90/Die Grünen) und Marc Ruland (SPD).

Passend zur Diskussion fordert der einstimmig beschlossene Antrag des Vorstandes „Jugend beteiligen – aktive Kommunen haben Zukunft“ Respekt für Jugendliche und ihre Belange und die wirksame Beteiligung Jugendlicher.

Seitens der Jugendverbände wurde ein Antrag zur kostenfreien bzw. zunächst bezahlbaren Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs für Schüler*innen, Auszubildende und junge Menschen in Freiwilligendiensten eingebracht und beschlossen. Ein Antrag zu arbeitsfreien Sonntagen wurde angenommen, sowie eine Forderung zur Verbesserung des Gesetzes zur Förderung des Ehrenamtes in der Jugendarbeit erhoben. In einem Initiativantrag erklärt sich der Landesjugendring mit den „Fridays for Future“-Demonstrant*innen solidarisch.

Der Preis für die beste Sammelidee innerhalb der Jugendsammelwoche 2018 wurde der Evangelischen Jugend Prüm verliehen.

Zu den Beschlüssen der 112. Vollversammlung geht es hier: Positionen & Beschlüsse

Die bisherigen Vorsitzenden Maria Leurs (DGB-Jugend) und Volker Steinberg (Evangelische Jugend der Pfalz) wurden wieder gewählt, ebenso der stellvertretende Vorsitzende Sascha Zink (Bund der Deutschen Katholischen Jugend Mainz). Neu in den Vorstand gewählt wurde Kira Brennemann (Sozialistische Jugend Deutschland – Die Falken).

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am 14.12.2022 - 16:03 Uhr

Vom 11. bis 14. Mai 2023 ist es soweit: Ob Frieden in Europa, psychische Gesundheit, nachhaltige Klimapolitik oder Ausbildungsvergütung – auf den JugendPolitikTagen 2023 werden Ideen für eine jugendgerechtere Politik gesammelt und mit Vertreter*innen der Bundesregierung und der Zivilgesellschaft diskutiert.

Dieses Mal werden Empfehlungen für den Nationalen Aktionsplan für Kinder- und Jugendbeteiligung erarbeitet – so werden der Bundesregierung Impulse gegeben, die Jugendstrategie weiterzuentwickeln und den Forderungen für eine jugendgerechte Zukunft Nachdruck verliehen. Erstmals finden die JugendPolitikTage mit dem Bundestreffen der Kinder- und Jugendparlamente statt.

Auf den JugendPolitikTagen 2023 versammeln sich verschiedene Jugendliche aus ganz Deutschland, diskutieren mit Jugend- und Fachpolitiker*innen auf Augenhöhe und erarbeiten in Arbeitsgruppen politische Empfehlungen für den Nationalen Aktionsplan für Kinder- und Jugendbeteiligung.

Bis zum 31. Januar 2023 ist es möglich sich für die JugendPolitikTagen 2023 zu bewerben. An- und Abreise, Teilnahme, Unterkunft und Verpflegung sind kostenlos.

Parallel findet ein Kunstwettbewerb für junge Perspektiven auf Gegenwart und Zukunft zum Thema „Ist das Politik oder kann das weg?" statt und begleitet die JugendPolitikTage 2023.

Vom 12. Dezember 2022 bis zum 12. Februar 2023 können Kunstwerke eingereicht werden. Die ausgezeichneten Werke werden auf einer Vernissage während der JugendPolitikTage 2023 präsentiert.

Mehr Infos unter www.jugendpolitiktage.de

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am 01.07.2025 - 06:47 Uhr

Bewerbungsschluss: 10. Oktober 2025. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) schreibt den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2026 (Hermine-Albers-Preis) in den Kategorien Praxispreis, Theorie- und Wissenschaftspreis sowie Medienpreis der Kinder- und Jugendhilfe aus.  

Das diesjährige Thema für die Kategorie Praxispreis ist „Demokratiebildung und -förderung in der Kinder- und Jugendhilfe“. Der Medienpreis und der Theorie- und Wissenschaftspreis werden jeweils ohne Themenbindung vergeben. Pro Kategorie kann ein Preisgeld von 4.000€ sowie ein Anerkennungsbetrag von 1.000€ vergeben werden. Gestiftet werden die Preise von den Obersten Jugend- und Familienbehörden der Länder sowie vom Vorstand der AGJ. Bewerbungen können postalisch oder digital eingereicht werden.

 

 

Weitere Informationen unter: Bewerbungsformular | Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis

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am 14.12.2022 - 16:06 Uhr

Wer für Themen rund um die Vereinten Nationen brennt, wissen möchte, was Jugendliche in Deutschland bewegt und was sie sich von der internationalen Politik wünschen sowie Lust hat, sich für mehr Jugendbeteiligung einzusetzen, sollte sich für das Jugenddelegierten-Programm zur UN-Generalversammlung 2023 bewerben.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Nationalkomitee für Internationale Jugendarbeit und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. bieten die UN-Jugenddelegierten zur Generalversammlung, Workshops für Jugendliche in Deutschland an. Bei einer „Deutschlandtour“ informieren sie über die Arbeit der Vereinten Nationen und die Themen der UN-Generalversammlung. Dabei ermutigen sie junge Menschen, nachzufragen, mitzumachen und sich für die Ziele der Vereinten Nationen einzubringen.

Die UN-Jugenddelegierten zur Generalversammlung werden gemeinsam mit anderen internationalen Jugenddelegierten zur Generalversammlung aktiv, um die unterschiedlichen Perspektive von jungen Menschen in Deutschland auf UN-Ebene hör- und sichtbar zu machen.

Möglich ist dies bis zum 03. Januar für Interessierte zwischen 18 und 25 Jahren.


Weitere Informationen und Bewerbungsformular:
https://ijab.de/alle-kurzmeldungen/jugenddelegierte-zur-un-generalversammlung-gesucht

Quelle: Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)

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am 14.12.2022 - 16:05 Uhr

Der Deutsche Kinder- und Jugendpreis zeichnet jährlich Projekte aus, die sich in beispielhafterweise im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention für die Umsetzung der Kinderrechte einsetzen. Hierbei ist der Aspekt der umfangreichen Beteiligung der Kinder und Jugendlichen bei der Planung und Durchführung der Projekte zentrales Kriterium für die Auswahl der Nominierten.

Seit 2020 wird der Preis unter dem Namen Deutscher Kinder- und Jugendpreis in den Kategorien Politisches Engagement, Solidarisches Miteinander und Kinder- und Jugendkultur an herausragende Projekte vergeben.

Mehr Informationen und Bewerbung hier: https://www.dkhw.de/aktionen/deutscher-kinder-und-jugendpreis/

 

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am 14.12.2022 - 16:08 Uhr

Der Bundeswettbewerb Demokratisch Handeln ist ein Kinder- und Jugendwettbewerb zur Förderung der demokratischen Kultur. Er wurde 1990 gegründet und zeichnet Demokratieprojekte aller Art aus dem schulischen und außerschulischen Bereich aus.

Ziel des Wettbewerbs ist die Würdigung, Sichtbarmachung, Vernetzung und das Empowerment der Projekte. Außerdem werden alle Projekte in einer Datenbank gesammelt, die über die Website öffentlich zugänglich ist.

„Demokratisch Handeln“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von den Kultusministerien in den Ländern unterstützt. Träger ist der Förderverein Demokratisch Handeln e.V.

Alle Informationen und Anmeldung unter: https://www.demokratisch-handeln.de/

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am 14.05.2024 - 11:52 Uhr

United in Democracy? Jede Stimme zählt!
Die Bundeszentrale für politische Bildung vergibt den Jugenddemokratiepreis. Bis zu 3000 Euro Preisgeld sind möglich. Bewerbt euch jetzt:

United in Democracy? Jede Stimme zählt!

Bundeszentrale für politische Bildung vergibt Jugenddemokratiepreis // Bis zu 3000 Euro Preisgeld // Jetzt bewerben unter www.bpb.de/547484

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb lädt ein, sich für den Jugenddemokratiepreis 2024 unter dem Motto "United in Democracy - Jede Stimme zählt!" zu bewerben. Bewerbungen sind bis zum 14.06.2024 möglich.

Dieses Jahr wird in Deutschland ganze 13 Mal gewählt – von der Kommune bis hin zum EU-Parlament. Gerade in diesem Superwahljahr ist jede Stimme ein Zeichen für eine starke Demokratie, die versucht Konflikte im Diskurs auszuhandeln und trotz widerstreitender Positionen im Gespräch zu bleiben. Demokratie lebt davon sich einzubringen und auch weit über den Wahltag hinaus ein demokratisches Miteinander zu leben.

Aus diesem Grund hat sich der Jugenddemokratiepreis 2024 zur Aufgabe gemacht, Projekte junger Menschen auszuzeichnen, die durch ihren Beitrag unsere Demokratie stärken und mit Tatkraft und Überzeugung für eine faire und vielfältige Gesellschaft einstehen. Die Projekte können in Verbindung mit dem Wahljahr 2024 stehen, müssen es aber nicht.

Mit dem Jugenddemokratiepreis werden einmal pro Jahr junge Menschen ausgezeichnet, die sich mit ihren Projekten in einer herausragenden Art und Weise für unsere Demokratie einsetzen. Der Jugenddemokratiepreis wird von einer Jugendjury verliehen und ist damit eine Würdigung von Jugendlichen für Jugendliche.

Zu gewinnen gibt es für das Siegerprojekt ein Preisgeld von bis zu 3000 Euro.

Weitere Informationen und die Voraussetzungen für die Bewerbung unter www.bpb.de/jugenddemokratiepreis sowie auf Facebook und Instagram unter @jugenddemokratiepreis.

Auf einen Blick:
Jugenddemokratiepreis 2024 "United in Democracy? - Jede Stimme zählt!"
Bewerbung: Bis zum 14. Juni 2024 unter www.bpb.de/jugenddemokratiepreis
Zielgruppe: Junge Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet zwischen 14 und 27 Jahren
Preisverleihung: 7. September 2024 in Bonn

Anmeldung und Kontakt für inhaltliche Rückfragen:

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
JUGENDDEMOKRATIEPREIS Koordinationsteam

Fachbereich Veranstaltungen

Bundeskanzlerplatz 2
53113 Bonn

jugenddemokratiepreis@bpb.de

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