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Mehr Ressourcen für Politische Bildung und Demokratiebildung für Kinder und Jugendliche!

Wir machen uns stark für Vielfalt und Offenheit und stellen uns Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, und anderen Formen der Ausgrenzung entgegen. Um sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einsetzen zu können, brauchen Träger der Jugendarbeit Ressourcen und Unterstützung in einer starken Zivilgesellschaft, die sich nachhaltig für Toleranz und ein friedliches Miteinander einsetzt.

  • Wir fordern eine schrittweise, jährliche Erhöhung der Tagesfördersätze für Maßnahmen der politischen Jugendbildung sowie Schulung Ehrenamtlicher in der Jugendarbeit um jeweils einen Euro, beginnend mit 8 Euro pro Tag und Teilnehmende und vorläufig endend mit 10 Euro im Jahr 2022.
  • Wir fordern die Stärkung der politischen Bildung, der Gedenkarbeit und des Netzwerkes für Demokratie und Courage e.V.. Um konstruktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können, ist es notwendig, Haltung zu entwickeln und zu zeigen.

 

 

Kampagne 7 Wochen - 7 Tage - 7 Themen zur Landtagswahl 2021

Ich habe zwar keine Blumen für Dich und auch keine Pralinen.  

Aber zum heutigen Valentinstag möchte ich Dir gerne sagen, wie sehr ich Dich mag. 

Wir haben ein paar wilde Zeiten erlebt und schon eine lange Geschichte zusammen. 

 Es war auch keine Liebe auf den ersten Blick. Wir haben etwas Zeit gebraucht,  

uns aneinander zu gewöhnen.  

Aber wenn ich jetzt an Dich denke,  

will ich mir gar nichts anderes mehr vorstellen.  

Bei Dir kann ich sein wie ich bin und bei Dir kann ich immer sagen was ich denke.  

Wir respektieren uns gegenseitig, auch wenn wir mal ganz anderer Meinung sind.  

Oh ja, wir haben auch manchmal ganz schön Streit. 

Aber auch wenn es oft echt zäh ist und dauert:  

wir finden immer zusammen einen Kompromiss.  

Es ist schon etwas in die Jahre gekommen und manche fragen sich,  

ob das noch so passt mit uns. Ich finde aber,  

Du bist immer noch genauso schön wie am ersten Tag und ich mag Dich jedes Jahr mehr. 

Liebe Demokratie. Bleib genauso wie Du bist!  

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am 06.07.2021 - 11:16 Uhr

Am vergangenen Freitag, 02. Juli entfiel im Rahmen der 24. Corona Bekämpfungsverordnung die Testpflicht für Kinder bis einschließlich 14 Jahre in Rheinland-Pfalz.

Der Landesjugendring ruft die Jugendverbände trotzdem dazu auf, an der Teststrategie des Landes und den Vorgaben des aktuellen Hygienekonzept für die Jugendarbeit festzuhalten und die jungen Menschen unter 14 Jahre, die an Ferienangeboten und Maßnahmen teilnehmen, weiterhin regelmäßig zu testen.

Bisher hält das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz an der Möglichkeit des Zuschusses für Tests weiterhin fest, auch für Kinder bis 14 Jahre. Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz unterstützt dies und betont in diesem Zusammenhang, die Wichtigkeit des Testens.

Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz, präzisiert: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen gemeinsam dafür zu sorgen, dass alle Ehrenamtlichen, alle Teilnehmenden und somit auch deren Eltern den besten Schutz gegen Infektionen erhalten. Gleichzeitig möchten wir die Angebote in den Ferien so sicher wie möglich gestalten. Uns leitet der Gedanke, gute Angebote für Kinder und Jugendliche zu machen und gleichzeitig alles dafür zu tun, dass sich die Pandemie nicht weiter ausbreitet. Wir verstehen uns als Teil der Corona-Bekämpfungsstrategie und raten den Jugendverbänden daher, zur Sicherheit aller Beteiligten dringend dazu, alle Teilnehmenden auch in Zukunft regelmäßig zu testen.“

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz unterstützt ausdrücklich, dass das Jugendministerium die Bezuschussung des Testens auch für junge Menschen unter 14 Jahren aufrechterhält und ist dankbar, dass das Ministerium hier für mehr Sicherheit sorgt.

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am 11.03.2021 - 14:10 Uhr

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz spricht sich gegen die Überlegungen für eine Kürzung der Schulferienzeiten im Jahr 2021 wegen der Corona Pandemie aus!

Die allermeisten Kinder und Jugendlichen unterstützen die Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Zahlreiche Studien belegen, dass sich Kinder und Jugendliche an die Corona-Regelungen halten, wie beispielsweise die TUI Studie (Junges Deutschland in Zeiten von Corona, TUI Stiftung, 2020). Kinder und Jugendlichen haben in der Zeit der Kontaktbeschränkungen ihre gewohnten Orte des Austauschs mit ihrer Peergruppe verloren. Sie machen Erfahrungen der Einsamkeit, die Kontakte mit Gleichaltrigen, die sie dringend für ein gelingendes Aufwachsen brauchen, fallen nach wie vor weg. Die psychische Gesundheit junger Menschen leidet. Laut der COPSY-Studie (Corona und Psyche, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, 2020) fühlen sich 71% der befragten Kinder und Jugendlichen durch die Corona Krise belastet.

Trotzdem reagieren junge Menschen mit Solidarität und Verantwortungsbewusstsein auf die Regelungen der Pandemiebekämpfung. Gleichzeitig erhöhen sich die Anforderungen an Kinder und vielleicht noch mehr an Jugendliche durch Homeschooling, Zukunftsangst, fehlende Übergänge und nicht umsetzbare Pläne wie zum Beispiel ein Auslandsjahr oder ein Schüler*innenaustausch.

Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz appelliert an die Landesregierung: „In dieser Situation über eine eventuelle Sommerferienkürzung nachzudenken, ist das völlig falsche Signal. Nehmen Sie bitte Kinder und Jugendliche ganzheitlich wahr und berücksichtigen sie ihre Bedürfnisse", mahnt Steinberg und ergänzt, „Sie sind nicht lediglich Schüler*innen, sie sind junge Menschen, die ihre Entwicklungsaufgaben meistern müssen, die nicht immer im Fokus bei Corona-Maßnahmen standen. Sie haben bisher mehrheitlich die Regeln der Corona-Pandemie eingehalten, ohne mitentscheiden zu können. Wir sollten ihnen ihre Schulferien lassen."

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz (LJR-RLP) ist der Zusammenschluss von mehr als 20 Jugendverbänden in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam erreichen wir ca. 200.000 Kinder und Jugendliche. Der Landesjugendring vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Gesellschaft. Weitere Informationen und Aktuelles unter www.ljr-rlp.de oder bei Facebook, Instagram und Twitter.

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am 16.06.2021 - 07:40 Uhr

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz veröffentlicht in den kommenden Wochen, fünf  Podcast-Folgen zum Thema Adultismus. Dabei beantworten fünf junge Menschen, die in der Jugendarbeit aktiv sind, die eine Ausbildung machen oder die die Universität besuchen, fünf Fragen zu ihren persönlichen Mitbestimmungsmöglichkeiten in unserer Gesellschaft.

Ein Leitgedanke der Podcast-Reihe ist es, diejenigen zu hören, die aufgrund ihres Alters und aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu der heterogenen Gruppe Jugend, sonst nur wenig gefragt und gehört werden.

Auch in der Corona-Krise zeigt sich, dass junge Menschen nicht gehört werden. Kinder und Jugendliche waren durch die Schließung aller Bildungs- und Freizeiteinrichtungen hochgradig betroffen. Auch ihre öffentlichen Räume wurden teilweise „geschlossen“. Eine Beteiligung junger Menschen an diesen Beschlüssen fand nicht statt. Es gab kaum eine öffentliche Diskussion zu den sozialen und psychischen Auswirkungen der massiven Einschränkungen auf Kinder und Jugendliche. Auch die – lange fehlenden - Strategien zu einer Wiederöffnung der Angebote für junge Menschen wurden nicht dem gesellschaftlichen Stellenwert junger Menschen gerecht.

Aufgrund des Alters eines jungen Menschen gehen ältere Menschen davon aus, zu wissen, was die junge Person kann, was sie nicht kann und wie sie ist. Ältere Menschen haben oftmals vorgefertigte Bilder von „Jugend“ im Kopf, wie „Jugend“ ist und automatisch die damit verbundene Interpretation. Im Podcast 5 Fragen in 5 Minuten an 5 jungen Menschen beantworten fünf junge Menschen exemplarisch, welche Erfahrungen sie mit Adultismus gemacht haben, welche Gründe für Adultismus sie sehen und was sich ihrer Meinung nach ändern muss. Außerdem verraten sie, in welchen Bereichen sie gerne mitreden wollen.

Die Vollversammlung des Landesjugendringes hat beschlossen, das Thema Adultismus als eine der ersten erlebten Diskriminierungsformen junger Menschen anzuerkennen und Strategien zur umfassenden Gleichberechtigung von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Die Jugendverbände in Rheinland-Pfalz möchten sowohl in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, als auch in allen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Strukturen, Adultismus entgegenwirken. Junge Menschen sollen beteiligt werden und eine eigene Stimme bekommen. Sie wollen politische Teilhabe, nicht nur weil Kinder und Jugendliche repräsentiert werden möchten, sondern auch weil sie Verantwortung übernehmen können.

Alle Folgen der Podcast-Reihe werden zum einen auf der Homepage des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz als auch auf der kostenlosen Podcast-Plattform Anchor.fm veröffentlicht.


Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz (LJR-RLP) ist der Zusammenschluss von mehr als 20 Jugendverbänden in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam erreichen wir ca. 200.000 Kinder und Jugendliche. Der Landesjugendring vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Gesellschaft. Weitere Informationen und Aktuelles unter www.ljr-rlp.de oder bei Facebook, Instagram und Twitter.

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am 03.03.2021 - 10:35 Uhr

Für politische Bildung, für soziale Bildung und für Schulungen braucht Jugendarbeit finanzielle Ressourcen. Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz hat im Rahmen seiner Landtagswahlkampagne zum Thema Förderung der Jugendarbeit, einen Legefilm in den Sozialen Medien Facebook, Instagram, Twitter und auf Youtube veröffentlicht.

Die Förderung der Jugendverbandsarbeit in Rheinland-Pfalz wird durch die VV-JuFöG (Verwaltungsvorschrift für Förderung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in Rheinland-Pfalz) geregelt. Aber wie genau funktioniert die Förderung für soziale und politische Bildung und für Schulungen? Eine anschauliche Antwort darauf gibt der Legefilm „Regelförderung der Jugendarbeit in Rheinland-Pfalz“, den der Landesjugendring produziert hat.


Der Film zeigt historische Meilensteine der Förderung der Jugendverbandsarbeit in Rheinland-Pfalz. So steigt der Legefilm 1997 in die Soziale Bildung ein, als die Verwaltungsvorschrift erstellt wurde. Um die tatsächlichen finanziellen Zuwendungen, vor allem nach der Euro-Umstellung, von Jugendverbandsarbeit zu verdeutlichen, werden neben Euros, auch Deutsche Mark im Video ins Videobild gelegt. Bis 2002 gab es, geregelt durch die VV-JuFöG zwei Mark pro Tag und teilnehmender Person. Durch die Umstellung in Euro gab es ab 2002 nur noch einen Euro. Lange Zeit gab es keine Erhöhungen der Regelförderung von Jugendarbeit in Rheinland-Pfalz. Erst im Jahr 2014 wurde der Tagessatz um 50 Cent erhöht. Nach weiteren minimalen Erhöhungen zwischen 2015 und 2019, gibt es inzwischen insgesamt drei Euro pro Tag und teilnehmender Person.


Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes äußert sich trotzdem durchaus dankbar: „Wir danken der Landesregierung für die Unterstützung während der Corona-Pandemie und die Erhöhung der Tagessätze auf vier Euro. Das hat uns sehr viel geholfen. Nichtsdestotrotz wollen wir auch weiterhin gute Angebote der sozialen Bildung, politischen Bildung und Schulungsarbeit machen – um junge Menschen zu begleiten, zu bilden und Demokratie zu fördern. Dazu brauchen wir, bei steigenden Kosten, eine Erhöhung der Fördersätze.“

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz fordert aus diesem Grund eine schrittweise, jährliche Erhöhung der Tagesfördersätze für Maßnahmen der politischen Jugendbildung sowie Schulung Ehrenamtlicher in der Jugendarbeit um jeweils einen Euro, beginnend mit acht Euro pro Tag und teilnehmender Person und vorläufig endend mit zehn Euro im Jahr 2022.
Mit der Förderung der Jugendverbandsarbeit werden u.a. Veranstaltungen, Ferienangebote, Projekte und Schulungen im Rahmen der sozialen und politischen Bildung finanziert.


Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz (LJR-RLP) ist der Zusammenschluss von mehr als 20 Jugendverbänden in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam erreichen wir ca. 200.000 Kinder und Jugendliche. Der Landesjugendring vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Gesellschaft. Weitere Informationen und Aktuelles unter www.ljr-rlp.de oder bei Facebook, Instagram und Twitter.

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am 01.06.2021 - 13:50 Uhr

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz macht zum heutigen, internationalen Kindertag wiederholt darauf aufmerksam, dass die Bedürfnisse und Rechte von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie oftmals in Vergessenheit geraten sind. Junge Menschen mussten sehr früh und bis heute sehr starke Einschränkungen hinnehmen. Sie hatten und haben in der Corona-Politik kaum Priorität.

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen eine Stimme zu geben, den Ausbau und die Durchsetzung ihrer Rechte voranzutreiben und für ihre Bedürfnisse in der Gesellschaft einzutreten. Vor allem jetzt in der Pandemie ist es wichtig, immer wieder daran zu erinnern, dass junge Menschen von Entscheidungen in der Gegenwart und in der Zukunft am Stärksten betroffen sind. Kinder werden nach wie vor, nur als Schüler*innen und als zu betreuende Menschen gesehen und diskutiert. Kinder und Jugendliche verdienen Rechte, Sicherheit und Teilhabe an den politischen Entscheidungen, die sie (auch) betreffen.

Kinder und Jugendliche stehen durch die Corona-Situation vor besonderen Herausforderungen. „Kindheit und Jugend sind voller Entwicklungsaufgaben, die ein junger Mensch bewerkstelligen muss“, erläutert Kira Brennemann, stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz. „Diese Aufgaben sind jetzt durch die Pandemie eingeschränkt oder nicht umsetzbar. Es ist beispielsweise gerade nicht möglich, Freunde zu treffen und Gleichaltrige kennenzulernen. Darunter leiden junge Menschen natürlich sehr und es ist offen, was das für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen bedeutet.“

Junge Menschen leiden stark unter den Pandemie-Einschränkungen und zeigen dies mittlerweile auch psychisch und physisch (Ministerium für Bildung und Forschung, Wie belastet die Corona-Pandemie Kinder und Jugendliche psychisch? 25.03.2021). Kinder konnten in der Zeit der Pandemie zu wenige Entfaltungsräume nutzen: Unzählige Freizeitangebote, Kontakte zur Peer-Group fielen weg und Orte, an denen sich Kinder und Jugendliche frei bewegen konnten, wurden geschlossen. Diese Möglichkeiten sind für eine gesunde Entwicklung jedoch dringend notwendig.

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz wünscht sich zum Kindertag besondere Aufmerksamkeit für alle Kinder und Jugendlichen und für deren Bedürfnisse und Rechte, auch über diesen Kindertag hinaus.


Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz (LJR-RLP) ist der Zusammenschluss von mehr als 20 Jugendverbänden in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam erreichen wir ca. 200.000 Kinder und Jugendliche. Der Landesjugendring vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Gesellschaft. Weitere Informationen und Aktuelles unter www.ljr-rlp.de oder bei Facebook, Instagram und Twitter.

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am 27.04.2021 - 12:34 Uhr

Mainz, 27.04.2021 Bei der diesjährigen digitalen 114. Vollversammlung bezieht der Landesjugendring Rheinland-Pfalz klare Positionen. So fordert die Versammlung jetzt in der Krise den Fokus auf Kinder und Jugendliche zu legen, die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele und den Ausbau der Digitalisierung. Eine virtuelle Führung durch die Gedenkstätte KZ Osthofen und thematische Workshops zum Leitthema der Versammlung „Erinnern und Gedenken“ ergänzten das Programm. 

70 Delegierte und Gäste nahmen per Videokonferenz an der Veranstaltung am Samstag, 24. April 2021 teil. Als Vorsitz wählte die Versammlung erneut Volker Steinberg (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend der Pfalz) und Maria Leurs (Jugend des Deutschen Gewerkschaftsbundes). Auch Kira Brennemann (Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken) und Sascha Zink (Bund der Deutschen Katholischen Jugend Mainz) wurden in ihren Ämtern als stellvertretende Vorsitzende bestätigt.

Anne Spiegel, Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz sendete in ihrem Grußwort Dank für tolle und engagierte Arbeit in den Jugendverbänden.
Auch die jugendpolitischen Sprecher*innen der Fraktionen aus SPD Rheinland-Pfalz, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz, CDU Rheinland-Pfalz, und FDP Rheinland-Pfalz dankten für die konstruktive Arbeit.  

Die Anträge der Versammlung konzentrierten sich in diesem Jahr auf die Themen Adultismus, Gleichberechtigung, Digitalisierung und die Lage junger Menschen während der Pandemie. „Die Themenvielfalt der Anträge der diesjährigen Vollversammlung hat mich sehr beeindruckt. Wir als Jugendverbände haben die Herausforderungen unserer Gegenwart klar erkannt und benannt. Jetzt werden wir unsere neuen Positionen in die entsprechenden Ausschüsse bringen, denn Veränderung kann nur gemeinsam erreicht werden“, teilt Kira Brennemann, stellvertretende Vorsitzende mit. Weitere Anträge fokussierten den Einsatz für Geflüchtete, die Nachhaltigkeitsziele, die Gemeinnützigkeit zu schützen und die Antidiskriminierungsarbeit zu stärken. Alle Anträge wurden beschlossen.

Der bestätigte Vorstand des Landesjugendringes wird die beschlossenen Positionen und Danksagungen der Verbände und Ringe in die politischen Gremien tragen und an die politischen Vertretungen weitergeben.


Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz (LJR-RLP) ist der Zusammenschluss von mehr als 20 Jugendverbänden in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam erreichen wir ca. 200.000 Kinder und Jugendliche. Der Landesjugendring vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Gesellschaft. Weitere Informationen und Aktuelles unter www.ljr-rlp.de oder bei Facebook, Instagram und Twitter.

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am 03.05.2021 - 16:56 Uhr

Dem Landesjugendring Rheinland-Pfalz liegt der Entwurf des Koalitionsvertrags von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP vor. Das Thema Jugend wird auf der einen Seite stark thematisiert, zugleich soll es aber aus dem Titel des zuständigen Ministeriums gestrichen werden. In einer Koalition des Aufbruchs und der Zukunftschancen erwartet der Vorstand des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz als Vertretung junger Menschen in diesem Land, dass auch im Titel darauf steht, was drin ist.

Es ist zu begrüßen, dass Jugend und junge Menschen im Unterkapitel „Kinder, Jugend und Familie“ häufig benannt und an vielen anderen Stellen erwähnt werden. Was jedoch fehlt, ist ein klares Bekenntnis zur Jugend in der Bezeichnung des zukünftigen Ministeriums, dass in der „Koalition des Aufbruchs und der Zukunftschancen“ die Ideen für die nächste Generation in Rheinland-Pfalz ernst nimmt und nicht hinter dem Begriff Familie im Ministeriumstitel zu verschwinden droht.

Mit JES! in Rheinland-Pfalz hat sich eine Strategie der eigenständigen Jugendpolitik etabliert, die in der letzten Legislaturperiode viele Verbesserungen im Bereich von Beteiligungsmöglichkeiten entwickelt und ermöglicht hat. Diese Strategie soll fortgeführt werden – hierfür ist es zwingend notwendig, dass „Jugend“ als eigenständiger Begriff in der Bezeichnung des Ministeriums vorkommt.

Der Landesjugendring kämpft seit Langem dafür, dass junge Menschen ganzheitlich mit ihren Bedürfnissen wahrgenommen und nicht allein als Schüler*innen und zu betreuende Menschen gesehen werden. Nicht erst seit der Corona-Pandemie macht sich der Landesjugendring für echte Teilhabe junger Menschen stark und fordert, sie an den politischen Prozessen in Rheinland-Pfalz zu beteiligen. Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes plädiert für eine Wahrnehmung junger Menschen als eigenständige, gesellschaftliche Gruppe, die weder allein über den Begriff der Familie noch den der Schüler*innen zu decken ist. „Wieder sind wir gezwungen, darauf hinzuweisen, dass junge Menschen mehr brauchen als Schule, Ausbildung und Betreuung“, ergänzt Steinberg. „Daher muss der Begriff Jugend in der Bezeichnung des Ministeriums zu finden sein. Eigenständig, und nicht lediglich subsumiert unter dem Begriff Familie“.

Gerade in der Zeit der Corona Pandemie mussten/müssen Kinder und Jugendliche auf so vieles verzichten, sie kamen in der Debatte lange Zeit nicht vor. Die Langzeitfolgen dieser Einschnitte sind heute noch nicht absehbar. Diese schwierige Situation ist in der öffentlichen Diskussion allgegenwärtig und wird durch die politischen Debatten unterstützt. Der Landesjugendring hält ein Streichen des Begriffs Jugend in der Ministeriumsbezeichnung für ein fatales Signal!

Der Landesjugendring gibt zu bedenken, dass nicht nur die Arbeit keine Bezeichnung im Namen des Ministeriums findet, sondern auch die kommunale Jugendarbeit, Beteiligungsprojekte der Jugendvertretungen, die Jugendsozialarbeit, die Jugendbildungsarbeit, die Hilfen zur Erziehung für junge Menschen und andere Handlungsfelder der Jugendarbeit.

Die Koalitionspartner*innen schreiben im Vertrag auf Seite 132 „Wir wollen der Jugend eine Stimme geben, um ihre Anliegen zu vertreten, weil sie derzeit in der Politik oft nicht vertreten sind. Wir wollen die Jugend mit in die Landespolitik nehmen". Ein gutes und wichtiges Signal um „Jugend mit in die Landespolitik zu nehmen" wäre jetzt den Begriff Jugend in den Titel des entsprechenden Ministeriums zu integrieren. Für den Vorstand des Landesjugendringes wäre diese Ergänzung ein wichtiges Zeichen für die Anerkennung der Jugend als eigenständige, wichtige Zielgruppe der Politik und für die Zukunft unseres Landes.

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am 10.06.2021 - 12:19 Uhr

So wollen sie die Folgen der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche wenigstens ein wenig abfedern und die Einschränkungen der letzten Monate für junge Menschen mildern. Um die Planungen und Ideen der engagierten, meist ehrenamtlichen Menschen aus der Jugendverbandsarbeit auch noch umsetzen zu können, braucht es zur Durchführung neben einem Hygienekonzept und einer klaren Rechtsgrundlage vor allem finanzielle Mittel.

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz freut sich, dass das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz für die diesjährigen Ferien zusätzliche Mittel bereitstellt und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit.

Konkret bedeutet dies, dass ab 1. Juli 2021 die Förderung pro Teilnehmer*in und Tag von 4 auf 6 Euro angehoben wird. Zudem werden die Förderungen für Maßnahmen für junge Menschen aus einkommensschwachen Familien auf zusätzlich 15 Euro erhöht und für junge Menschen mit Behinderung sowie junge arbeitslose Menschen von 7,50 Euro auf 15 Euro verdoppelt. Bei den Maßnahmen der sozialen Bildung wird es, während der Sommerferien 2021, für Corona-Schnelltests eine Bezuschussung pro Test von 3 Euro durch das Jugendministerium geben.

„Gerade jetzt kurz vor den Sommerferien ist es für uns immens wichtig, dass die persönlichen Kontakte unter Kindern und Jugendlichen wieder möglich werden. Wir haben unsere Angebote ganz bewusst und gezielt an den Bedürfnissen junger Menschen ausgerichtet. In diesem Jahr geht es für uns vor allem darum, dass Kinder und Jugendliche, nach den herausfordernden Monaten, die Ferien genießen, sich entspannen und erholen können sowie außerschulische Bildungsmaßnahmen möglich sind. Wir freuen uns außerordentlich über die Unterstützung des Jugendministeriums und der gesamten Landesregierung", beschreibt Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz die aktuelle Situation.

Jugendfreizeiten profitieren von dem Aktionsprogramm des Ministeriums, das zum Ziel hat, Kindern  und Jugendlichen eine entspannte
Ferienzeit miteinander zu geben. Der Landesjugendring ist stolz, dass trotz der schwierigen Verhältnisse, während der Pandemie im letzten Jahr, viele Maßnahmen umgesetzt und viele junge Menschen erreicht werden konnten. Den Jugendverbänden ist es eine wichtige Angelegenheit weiterhin Angebote für Kinder und Jugendliche zu entwickeln – Corona zum Trotz. Die positiven Auswirkungen der zusätzlichen Mittel des Ministeriums werden sich vielleicht nicht sofort einstellen. Aber für alle weiteren Planungen, die über die Sommerferien hinausgehen, wird der Effekt zu spüren sein.

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