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am 21.09.2022 - 14:13 Uhr

Jugendministerin Katharina Binz dankte den Jugendverbänden für deren fortwährenden Einsatz für die Belange der jungen Menschen. „Mit ihrem Positionspapier werfen sie einen wichtigen Blick auf die aktuellen und zukünftigen strukturellen Herausforderungen für die Erhaltung und den Ausbau der wertvollen Jugendarbeit.

Die EU-Kommission hat 2022 zum Europäischen Jahr der Jugend erklärt. Ziel ist die Erneuerung der Perspektiven für junge Menschen. Gerade Kinder und Jugendliche haben in den vergangenen zwei Jahren unter der Corona-Pandemie gelitten. So haben psychische Belastungen und Übergewicht zugenommen (vgl. COPSY-Studie). Gleichzeitig hat sich die Mediennutzung erhöht und die körperliche Bewegung ist weiter gesunken. Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien oder aus Familien mit Migrationshintergrund sind überproportional von einer Zunahme psychischer Symptome und Einbußen in der Lebensqualität betroffen. Mit verschiedenen Programmen möchte die EU-Kommission die Jugend unterstützen, so auch mit Programmen der Jugendarbeit.

 

Die Kinder- und Jugendarbeit in Rheinland-Pfalz erreicht mit ihrer Struktur- und Angebotsvielfalt ganz unterschiedliche Zielgruppen. Sie leistet einen Beitrag zur Erziehung zu Demokratie und Toleranz sowie zur Aneignung von sozialen, personalen und kulturellen Kompetenzen. Damit Jugendarbeit auch in Zukunft diese positiven Auswirkungen entfalten kann, gilt es jedoch die Strukturen der Jugendarbeit abzusichern. Fachkräfte der kommunalen Jugendarbeit, der Jugendverbände und der offenen Kinder- und Jugendarbeit haben unter dem Motto „Jugendarbeit auch in Zukunft ermöglichen“ ein Positionspapier erarbeitet, in dem sie konkrete Maßnahmen für die Aufwertung des Arbeitsfeldes der Jugendarbeit vorschlagen. Dieses Positionspapier wurde nun mit 1.000 Unterschriften Jugendministerin Katharina Binz übergeben.

„Wir wünschen uns eine Basisförderung für die Jugendarbeit in den Kommunen und Verbänden, um die Strukturen und Angebote flächendeckend aufrecht zu erhalten und auszubauen“, so Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz. Daneben regen die Initiator*innen auch wissenschaftliche Forschung sowie Qualifizierungs- und Vernetzungsangebote für die Fachkräfte an. So soll das Arbeitsfeld attraktiver werden.

Jugendministerin Katharina Binz dankte den Jugendverbänden für deren fortwährenden Einsatz für die Belange der jungen Menschen. „Mit ihrem Positionspapier werfen sie einen wichtigen Blick auf die aktuellen und zukünftigen strukturellen Herausforderungen für die Erhaltung und den Ausbau der wertvollen Jugendarbeit. Die Fachkräfte der kommunalen Jugendarbeit, der Jugendverbände und der offenen Kinder- und Jugendarbeit sind und waren während der Corona Pandemie ganz wichtige Partnerinnen und Partner, deren persönlicher Einsatz die Folgen für Kinder und Jugendliche erheblich abgefedert hat. Die kreativen Angebote und vermehrten Ferienfreizeiten wären ohne sie nicht möglich gewesen. Ich möchte deshalb ein ganz großes Dankeschön an all die Fachkräfte und Ehrenamtlichen aussprechen."

Das Positionspapier kann auch weiterhin unterstützt werden. Die Initiator*innen haben hierfür eine Online-Petition eingerichtet. (https://www.change.org/jugendarbeitzukunft)

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am 01.06.2021 - 13:50 Uhr

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz macht zum heutigen, internationalen Kindertag wiederholt darauf aufmerksam, dass die Bedürfnisse und Rechte von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie oftmals in Vergessenheit geraten sind. Junge Menschen mussten sehr früh und bis heute sehr starke Einschränkungen hinnehmen. Sie hatten und haben in der Corona-Politik kaum Priorität.

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen eine Stimme zu geben, den Ausbau und die Durchsetzung ihrer Rechte voranzutreiben und für ihre Bedürfnisse in der Gesellschaft einzutreten. Vor allem jetzt in der Pandemie ist es wichtig, immer wieder daran zu erinnern, dass junge Menschen von Entscheidungen in der Gegenwart und in der Zukunft am Stärksten betroffen sind. Kinder werden nach wie vor, nur als Schüler*innen und als zu betreuende Menschen gesehen und diskutiert. Kinder und Jugendliche verdienen Rechte, Sicherheit und Teilhabe an den politischen Entscheidungen, die sie (auch) betreffen.

Kinder und Jugendliche stehen durch die Corona-Situation vor besonderen Herausforderungen. „Kindheit und Jugend sind voller Entwicklungsaufgaben, die ein junger Mensch bewerkstelligen muss“, erläutert Kira Brennemann, stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz. „Diese Aufgaben sind jetzt durch die Pandemie eingeschränkt oder nicht umsetzbar. Es ist beispielsweise gerade nicht möglich, Freunde zu treffen und Gleichaltrige kennenzulernen. Darunter leiden junge Menschen natürlich sehr und es ist offen, was das für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen bedeutet.“

Junge Menschen leiden stark unter den Pandemie-Einschränkungen und zeigen dies mittlerweile auch psychisch und physisch (Ministerium für Bildung und Forschung, Wie belastet die Corona-Pandemie Kinder und Jugendliche psychisch? 25.03.2021). Kinder konnten in der Zeit der Pandemie zu wenige Entfaltungsräume nutzen: Unzählige Freizeitangebote, Kontakte zur Peer-Group fielen weg und Orte, an denen sich Kinder und Jugendliche frei bewegen konnten, wurden geschlossen. Diese Möglichkeiten sind für eine gesunde Entwicklung jedoch dringend notwendig.

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz wünscht sich zum Kindertag besondere Aufmerksamkeit für alle Kinder und Jugendlichen und für deren Bedürfnisse und Rechte, auch über diesen Kindertag hinaus.


Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz (LJR-RLP) ist der Zusammenschluss von mehr als 20 Jugendverbänden in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam erreichen wir ca. 200.000 Kinder und Jugendliche. Der Landesjugendring vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Gesellschaft. Weitere Informationen und Aktuelles unter www.ljr-rlp.de oder bei Facebook, Instagram und Twitter.

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am 27.04.2021 - 12:34 Uhr

Mainz, 27.04.2021 Bei der diesjährigen digitalen 114. Vollversammlung bezieht der Landesjugendring Rheinland-Pfalz klare Positionen. So fordert die Versammlung jetzt in der Krise den Fokus auf Kinder und Jugendliche zu legen, die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele und den Ausbau der Digitalisierung. Eine virtuelle Führung durch die Gedenkstätte KZ Osthofen und thematische Workshops zum Leitthema der Versammlung „Erinnern und Gedenken“ ergänzten das Programm. 

70 Delegierte und Gäste nahmen per Videokonferenz an der Veranstaltung am Samstag, 24. April 2021 teil. Als Vorsitz wählte die Versammlung erneut Volker Steinberg (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend der Pfalz) und Maria Leurs (Jugend des Deutschen Gewerkschaftsbundes). Auch Kira Brennemann (Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken) und Sascha Zink (Bund der Deutschen Katholischen Jugend Mainz) wurden in ihren Ämtern als stellvertretende Vorsitzende bestätigt.

Anne Spiegel, Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz sendete in ihrem Grußwort Dank für tolle und engagierte Arbeit in den Jugendverbänden.
Auch die jugendpolitischen Sprecher*innen der Fraktionen aus SPD Rheinland-Pfalz, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz, CDU Rheinland-Pfalz, und FDP Rheinland-Pfalz dankten für die konstruktive Arbeit.  

Die Anträge der Versammlung konzentrierten sich in diesem Jahr auf die Themen Adultismus, Gleichberechtigung, Digitalisierung und die Lage junger Menschen während der Pandemie. „Die Themenvielfalt der Anträge der diesjährigen Vollversammlung hat mich sehr beeindruckt. Wir als Jugendverbände haben die Herausforderungen unserer Gegenwart klar erkannt und benannt. Jetzt werden wir unsere neuen Positionen in die entsprechenden Ausschüsse bringen, denn Veränderung kann nur gemeinsam erreicht werden“, teilt Kira Brennemann, stellvertretende Vorsitzende mit. Weitere Anträge fokussierten den Einsatz für Geflüchtete, die Nachhaltigkeitsziele, die Gemeinnützigkeit zu schützen und die Antidiskriminierungsarbeit zu stärken. Alle Anträge wurden beschlossen.

Der bestätigte Vorstand des Landesjugendringes wird die beschlossenen Positionen und Danksagungen der Verbände und Ringe in die politischen Gremien tragen und an die politischen Vertretungen weitergeben.


Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz (LJR-RLP) ist der Zusammenschluss von mehr als 20 Jugendverbänden in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam erreichen wir ca. 200.000 Kinder und Jugendliche. Der Landesjugendring vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Gesellschaft. Weitere Informationen und Aktuelles unter www.ljr-rlp.de oder bei Facebook, Instagram und Twitter.

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am 03.05.2021 - 16:56 Uhr

Dem Landesjugendring Rheinland-Pfalz liegt der Entwurf des Koalitionsvertrags von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP vor. Das Thema Jugend wird auf der einen Seite stark thematisiert, zugleich soll es aber aus dem Titel des zuständigen Ministeriums gestrichen werden. In einer Koalition des Aufbruchs und der Zukunftschancen erwartet der Vorstand des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz als Vertretung junger Menschen in diesem Land, dass auch im Titel darauf steht, was drin ist.

Es ist zu begrüßen, dass Jugend und junge Menschen im Unterkapitel „Kinder, Jugend und Familie“ häufig benannt und an vielen anderen Stellen erwähnt werden. Was jedoch fehlt, ist ein klares Bekenntnis zur Jugend in der Bezeichnung des zukünftigen Ministeriums, dass in der „Koalition des Aufbruchs und der Zukunftschancen“ die Ideen für die nächste Generation in Rheinland-Pfalz ernst nimmt und nicht hinter dem Begriff Familie im Ministeriumstitel zu verschwinden droht.

Mit JES! in Rheinland-Pfalz hat sich eine Strategie der eigenständigen Jugendpolitik etabliert, die in der letzten Legislaturperiode viele Verbesserungen im Bereich von Beteiligungsmöglichkeiten entwickelt und ermöglicht hat. Diese Strategie soll fortgeführt werden – hierfür ist es zwingend notwendig, dass „Jugend“ als eigenständiger Begriff in der Bezeichnung des Ministeriums vorkommt.

Der Landesjugendring kämpft seit Langem dafür, dass junge Menschen ganzheitlich mit ihren Bedürfnissen wahrgenommen und nicht allein als Schüler*innen und zu betreuende Menschen gesehen werden. Nicht erst seit der Corona-Pandemie macht sich der Landesjugendring für echte Teilhabe junger Menschen stark und fordert, sie an den politischen Prozessen in Rheinland-Pfalz zu beteiligen. Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes plädiert für eine Wahrnehmung junger Menschen als eigenständige, gesellschaftliche Gruppe, die weder allein über den Begriff der Familie noch den der Schüler*innen zu decken ist. „Wieder sind wir gezwungen, darauf hinzuweisen, dass junge Menschen mehr brauchen als Schule, Ausbildung und Betreuung“, ergänzt Steinberg. „Daher muss der Begriff Jugend in der Bezeichnung des Ministeriums zu finden sein. Eigenständig, und nicht lediglich subsumiert unter dem Begriff Familie“.

Gerade in der Zeit der Corona Pandemie mussten/müssen Kinder und Jugendliche auf so vieles verzichten, sie kamen in der Debatte lange Zeit nicht vor. Die Langzeitfolgen dieser Einschnitte sind heute noch nicht absehbar. Diese schwierige Situation ist in der öffentlichen Diskussion allgegenwärtig und wird durch die politischen Debatten unterstützt. Der Landesjugendring hält ein Streichen des Begriffs Jugend in der Ministeriumsbezeichnung für ein fatales Signal!

Der Landesjugendring gibt zu bedenken, dass nicht nur die Arbeit keine Bezeichnung im Namen des Ministeriums findet, sondern auch die kommunale Jugendarbeit, Beteiligungsprojekte der Jugendvertretungen, die Jugendsozialarbeit, die Jugendbildungsarbeit, die Hilfen zur Erziehung für junge Menschen und andere Handlungsfelder der Jugendarbeit.

Die Koalitionspartner*innen schreiben im Vertrag auf Seite 132 „Wir wollen der Jugend eine Stimme geben, um ihre Anliegen zu vertreten, weil sie derzeit in der Politik oft nicht vertreten sind. Wir wollen die Jugend mit in die Landespolitik nehmen". Ein gutes und wichtiges Signal um „Jugend mit in die Landespolitik zu nehmen" wäre jetzt den Begriff Jugend in den Titel des entsprechenden Ministeriums zu integrieren. Für den Vorstand des Landesjugendringes wäre diese Ergänzung ein wichtiges Zeichen für die Anerkennung der Jugend als eigenständige, wichtige Zielgruppe der Politik und für die Zukunft unseres Landes.

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am 10.06.2021 - 12:19 Uhr

So wollen sie die Folgen der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche wenigstens ein wenig abfedern und die Einschränkungen der letzten Monate für junge Menschen mildern. Um die Planungen und Ideen der engagierten, meist ehrenamtlichen Menschen aus der Jugendverbandsarbeit auch noch umsetzen zu können, braucht es zur Durchführung neben einem Hygienekonzept und einer klaren Rechtsgrundlage vor allem finanzielle Mittel.

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz freut sich, dass das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz für die diesjährigen Ferien zusätzliche Mittel bereitstellt und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit.

Konkret bedeutet dies, dass ab 1. Juli 2021 die Förderung pro Teilnehmer*in und Tag von 4 auf 6 Euro angehoben wird. Zudem werden die Förderungen für Maßnahmen für junge Menschen aus einkommensschwachen Familien auf zusätzlich 15 Euro erhöht und für junge Menschen mit Behinderung sowie junge arbeitslose Menschen von 7,50 Euro auf 15 Euro verdoppelt. Bei den Maßnahmen der sozialen Bildung wird es, während der Sommerferien 2021, für Corona-Schnelltests eine Bezuschussung pro Test von 3 Euro durch das Jugendministerium geben.

„Gerade jetzt kurz vor den Sommerferien ist es für uns immens wichtig, dass die persönlichen Kontakte unter Kindern und Jugendlichen wieder möglich werden. Wir haben unsere Angebote ganz bewusst und gezielt an den Bedürfnissen junger Menschen ausgerichtet. In diesem Jahr geht es für uns vor allem darum, dass Kinder und Jugendliche, nach den herausfordernden Monaten, die Ferien genießen, sich entspannen und erholen können sowie außerschulische Bildungsmaßnahmen möglich sind. Wir freuen uns außerordentlich über die Unterstützung des Jugendministeriums und der gesamten Landesregierung", beschreibt Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz die aktuelle Situation.

Jugendfreizeiten profitieren von dem Aktionsprogramm des Ministeriums, das zum Ziel hat, Kindern  und Jugendlichen eine entspannte
Ferienzeit miteinander zu geben. Der Landesjugendring ist stolz, dass trotz der schwierigen Verhältnisse, während der Pandemie im letzten Jahr, viele Maßnahmen umgesetzt und viele junge Menschen erreicht werden konnten. Den Jugendverbänden ist es eine wichtige Angelegenheit weiterhin Angebote für Kinder und Jugendliche zu entwickeln – Corona zum Trotz. Die positiven Auswirkungen der zusätzlichen Mittel des Ministeriums werden sich vielleicht nicht sofort einstellen. Aber für alle weiteren Planungen, die über die Sommerferien hinausgehen, wird der Effekt zu spüren sein.

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am 10.02.2021 - 14:58 Uhr

Die JuCo-Studien der Universität Hildesheim (Wie erleben Jugendliche die Corona-Pandemie?) belegen, dass junge Menschen ganz häufig auf ihre Rolle als Schüler*innen und Familienmitglieder reduziert werden. Die Belange von Kindern und Jugendlichen werden kaum gehört und ihre Lebenswirklichkeit wird wenig ernst genommen.

Öffentlich thematisiert werden Kinder und Jugendliche oftmals nur unter dem Aspekt ihrer Leistungen in der Schule und in Hinblick auf ihre zukünftige Eignung für den Arbeitsmarkt. Dass Kinder und Jugendliche aber Freiräume brauchen, um sich trotz der Pandemie altersgerecht entfalten zu können, fehlt weitestgehend in der öffentlichen Diskussion.

Der Deutsche Bundesjugendring hat am 09.02.2021 den „Zwischenruf“, Kinder und Jugendliche müssen oberste Priorität haben“, beschlossen. „Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz unterstützt ohne Einschränkungen die Forderung des Deutschen Bundesjugendringes, dass die Belange von Kindern und Jugendlichen, in der Debatte um die künftige Corona-Bekämpfung und um mögliche Lockerungen, in den Fokus der politischen Aufmerksamkeit genommen werden müssen“, betont Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz. Außerdem schlägt der Landesjugendring Rheinland-Pfalz der neuen Landesregierung vor, einen 4. Kinder- und Jugendbericht des Landes Rheinland-Pfalz zu erstellen, der die Folgen der Coronapandemie auf die junge Generation in den Blick nimmt.

Der Deutsche Bundesjugendring hebt die Belastungen, denen Kinder und Jugendliche in dieser Zeit der Pandemie ausgesetzt sind hervor und macht deutlich: Junge Menschen brauchen für ihre Entwicklung, soziale Kontakte, brauchen ältere Ansprech- und Vertrauenspersonen, außerhalb ihrer Familien und brauchen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Kinder- und Jugend(verbands)arbeit als Ort demokratischer Bildung stellt vielfältige Angebote zur Förderung der Entwicklung junger Menschen bereit und trägt gerade in einer Zeit der Beschränkungen dazu bei, dass Kinder und Jugendliche, Verantwortung übernehmen und lernen aktiver Teil der Gesellschaft zu sein. 

Den vollständigen Text des Zwischenrufs findet man auf www.dbjr.de.  

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz (LJR-RLP) ist der Zusammenschluss von mehr als 20 Jugendverbänden in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam erreichen wir ca. 200.000 Kinder und Jugendliche. Der Landesjugendring vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Gesellschaft. Weitere Informationen und Aktuelles unter www.ljr-rlp.de oder bei Facebook, Instagram und Twitter.

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am 05.02.2021 - 10:28 Uhr

Jedes Jahr werden junge Menschen aktiv, um Geld für Jugendarbeit zu sammeln. In diesem Jahr ist es aufgrund der Pandemie besonders schwierig für die eigenen Aktivitäten und für Projekte anderer Kinder und Jugendlicher sammeln zu gehen.

Aber auch während Corona wird Jugendarbeit überall in Rheinland-Pfalz durch ehrenamtliche Tätigkeit getragen und organisiert. Dieses große Engagement braucht Unterstützung, auch finanziell. „Die Jugendarbeit in Rheinland-Pfalz zeigt, gerade auch in diesen Zeiten vielfältiges und unablässiges Engagement, das finanziell unterstützt werden muss. Der Ideenreichtum und die Flexibilität der ehrenamtlich Tätigen trägt dazu bei, dass junge Menschen eigene Projekte entwickeln und vorantreiben können", betont Volker Steinberg, Vorsitzender des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz. „Ich rufe alle Kinder und Jugendliche dazu auf, an der Jugendsammelwoche teilzunehmen und von deren großem Einsatz zu erzählen, aber bitte unbedingt unter Beachtung aller geltenden Corona-Regeln.“ Ebenso appelliert Steinberg an alle Spender*innen: „Bitte unterstützen Sie die Jugendsammelwoche mit ihrer Spende und helfen Sie dabei, das Ehrenamt junger Menschen in unserem Land weiterhin sichtbar zu machen."

Die eine Hälfte des gesammelten Geldes behält die sammelnde Jugendgruppe. Damit können beispielsweise Gruppenräume renoviert oder neu ausgestattet werden müssen, Materialien und Spiele angeschafft oder auch der nächste Ausflug bezahlt werden. Die andere Hälfte unterstützt u.a. Projekte der Mitgliedsverbände und des Landesjugendringes (z.B. im Rahmen der Inklusion oder der Entwicklungszusammenarbeit).

Alle Informationen zu Ablauf, Sammlung und Anmeldung sind auf der Jugendsammelwochen-Homepage abrufbar. Unter www.jugendsammelwoche.de können sich Interessierte anmelden und erhalten eine Woche vor Sammlungsbeginn die Sammelunterlagen. An der Sammlung dürfen sich alle Jugendgruppen in Rheinland-Pfalz beteiligen, unabhängig von einer Mitgliedschaft im Landesjugendring.

Die Schirmherrin der Sammlung ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Jugendsammelwoche ist durch den Erlaubnisbescheid der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier vom 30.06.2020, Aktenzeichen 15 750-2/23 genehmigt und wird in ihrer Durchführung behördlich überwacht.

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz (LJR-RLP) ist der Zusammenschluss von mehr als 20 Jugendverbänden in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam erreichen wir ca. 200.000 Kinder und Jugendliche. Der Landesjugendring vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Gesellschaft. Weitere Informationen und Aktuelles unter www.ljr-rlp.de oder bei Facebook, Instagram und Twitter.

Petra Becker

Finanzen/Buchhaltung/Jugendsammelwoche

Telefon: 0 61 31 / 96 02 05, E-Mail: <u style="text-underline:black">becker@ljr-rlp.de</u>

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am 03.04.2019 - 16:18 Uhr

Mainz, 03.04.2019 Der Landesjugendring stellt auf einer Pressekonferenz am Mittwoch die Ergebnisse seiner „dorf-test“-Befragung vor. Diese richtete sich zum einen an Jugendliche zwischen 13 und 23 Jahren in Rheinland-Pfalz und zum anderen an Kandidat*innen mit und ohne bisheriges Mandat zur Kommunalwahl 2019.

Über 2.100 Jugendliche und über 330 Kandidat*innen haben an der Befragung teilgenommen.

Maria Leurs und Volker Steinberg, Vorsitzende des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz, freuen sich: „Toll, dass sich so viele Jugendliche und so viele Politiker*innen an der Befragung beteiligt haben und sich so Gehör verschaffen.“

Erschreckend ist die Erkenntnis, dass anscheinend knapp 70% der Kommunen immer noch über keinerlei Mitbestimmungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche verfügen – obwohl es doch teilweise wirklich tolle Beteiligungsprojekte gibt. „Dabei möchten sich Jugendliche beteiligen!“ betont Maria Leurs und erläutert weiter „Knapp 84% der Jugendlichen geben an, dass sie sich gerne einbringen würden.“

„Besonders klar war auch die Aussage, dass 72,1% der Jugendlichen sich für das Wahlalter 16 aussprechen. Das freut uns besonders!“, betont Volker Steinberg. „Dies ist schon lange eine Forderung des Landesjugendringes und seiner Mitgliedsverbände. Wir werden also weiter darum ringen.“

„Wir werden öfter gefragt, was gerade Kommunen im ländlichen Raum tun können, damit Jugendliche nicht abwandern bzw. nach Studium oder Ausbildung zurück kehren“ erklärt Maria Leurs. „Der dorf-test gibt da klare Hinweise. Jugendgerechte Infrastruktur, wie Jugendtreffpunkte in den Orten, Angebote der Jugendverbandsarbeit, bedarfsgerechte und bezahlbare Angebote des öffentlichen Nahverkehrs, aber vor allen Dingen Mitbestimmungsmöglichkeiten, Respekt, ernst genommen werden. In Orte, in denen man sich wohl gefühlt hat und verwurzelt ist, kehrt man gerne zurück.“

„Wir hoffen, dass grade Politiker*innen sich diese Ergebnisse ganz genau anschauen und, gerade im Kommunalwahlkampf aber auch danach, direkt mit den Jugendlichen bei sich vor Ort in den Dialog treten.“, ergänzt Volker Steinberg.

Die Ergebnisse der „dorf-test“-Befragung sind gegen Gebühr auch für einzelne Städte und Gemeinden zu erhalten.

Pressemitteilung als PDF

Der Landesjugendring Rheinland Pfalz (LJR-RLP) ist der Zusammenschluss von mehr als 20 Jugendverbänden in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam erreichen wir ca. 200.000 Kinder und Jugendliche. Der Landesjugendring vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Politik und Gesellschaft. Weitere Informationen und Aktuelles unter www.ljr-rlp.de oder bei Facebook und Instagram.

Nadya Konrad

Bildungsreferentin, Öffentlichkeitsarbeit

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am 16.12.2020 - 09:30 Uhr

Die Formate digitaler Jugendbildungsarbeit sind vielfältig und Jugendverbandsarbeit setzt ein breites Angebot an digitalen Angeboten bereits erfolgreich um. „Aber gerade in diesem Jahr ist das Wissen um digitale Möglichkeiten eine wichtige Unterstützung für die Bildungsarbeit“, weiß Kira Brennemann, stellvertretendes Mitglied des Vorstandes des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz. „Unsere Idee ist es, digitale Möglichkeiten aufzuzeigen – vor allem dadurch, dass Orte im Internet aufgesucht werden, die bislang vielleicht unbekannt geblieben sind“, erklärt Brennemann. „Die digitale Schnitzeljagd soll das aktive Nutzen digitaler Tools fördern, um zu zeigen, dass auch im digitalen Raum pädagogische Arbeit vielfältig umsetzbar ist.“

Regelmäßige Posts gehen sowohl über den Facebook- als auch über den Instagramkanal des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz online. Die Hinweise auf dem Weg zum Lösungswort stehen unter der Fragestellung „Warum ist Digitalisierung wichtig für Mobilität, Klimagerechtigkeit, dafür Haltung zu zeigen gegen Hass und Hetze, für bedarfsgerechte Förderung, für Teilhabe und das Wahlalter 16 sowie für politische und Demokratiebildung?“. Die digitale Schnitzeljagd bietet, neben Spaß, leicht zugänglich für Interessierte, Anregungen wie digitales Arbeiten funktionieren kann, wie sich digitale Räume erobern lassen und wie Digitalisierung auch für politische Arbeit und Jugendarbeit genutzt werden kann. Wer das Lösungswort herausfindet, kann natürlich auch etwas gewinnen – unsere Mitgliedsverbände haben eine Überraschung für den Gewinner/für die Gewinnerin vorbereitet!

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am 07.12.2020 - 08:57 Uhr

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz ist der Überzeugung, dass Abschiebungen während der COVID-19-Pandemie nicht zu verantworten sind und das Leben der Abgeschobenen aufs Spiel setzen. Auch das Begleitpersonal wird unnötig in Gefahr gebracht. Daher hat er gemeinsam mit über 30 anderen Organisationen einen Aufruf von Pro Asyl anlässlich der Innenministerkonferenz am 09.-11. Dezember 2020 für ein bundesweites Abschiebungsmoratorium bis mindestens April 2021 unterzeichnet.

Zahlreiche Herkunftsländer von Asylsuchenden haben marode Gesundheitssysteme und sind nicht in der Lage, an dem Virus Erkrankte zu versorgen, heißt es in dem Aufruf weiter. Auch Staaten mit einem relativ gut aufgestellten Gesundheitssystem kommen an ihre Kapazitätsgrenze. Die Zahl der Corona-Infizierten steigt weltweit dramatisch, ganz zu schweigen von der rasant steigenden Zahl der Toten. Dennoch werden Menschen in Länder abgeschoben, in denen sich die Pandemie katastrophal auswirken könnte oder es bereits tut. Das Risiko für ihre Gesundheit und körperliche Unversehrtheit ist immens.

Insbesondere in den Wintermonaten ist in vielen der besonders von der Pandemie betroffenen Ländern nicht mit einer schnellen Besserung zu rechnen.

Den vollständigen Text des Aufrufs findet man auf www.pro-asyl.de.

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