Mood
Inhalt

Inhalt

Komplette Seitenliste

Rheinland-Pfalz ist eines der Bundesländer mit einem sehr hohen Anteil an ehrenamtlich Engagierten - das gilt auch und gerade mit Blick auf das Engagement von Kindern und Jugendlichen. Doch das ehrenamtliche Engagement junger Menschen wird heute zwar überall gelobt und gefordert, aber auch hier leider nicht ausreichend gefördert. So fehlen häufig Freistellungsmöglichkeiten und auch die finanzielle Ausstattung der Jugendverbände reicht oft nicht aus, um das Ehrenamt angemessen zu begleiten und zu fördern.

Ehrenamtliches Engagement ist kein Selbstläufer – es braucht konstante und niedrigschwellige Förderung und Unterstützung, die bei den Engagierten ankommt und an deren Interessen ansetzt.

Ehrenamt bildet!

Freiwilliges Engagement in (Jugend-)Verbänden und Zivilgesellschaft ist nicht nur ein wichtiges Bindeglied für den sozialen Zusammenhalt. Darüber hinaus werden dort grundlegende Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Management von Projekten, Umgang mit Konflikten und nicht zuletzt die Fähigkeit zu demokratischem Denken und Handeln erworben. In der Jugendverbandsarbeit, bei Zeltlagern und Freizeiten, können also Fähigkeiten für das Leben gelernt werden, die über bloßes Fachwissen hinausgehen. Das zeigt auch die große Anzahl von Menschen, die heute wichtige Positionen in Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft inne haben und schon früh ehrenamtlich engagiert waren.


 

Wir haben daher in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Aktivitäten durchgeführt, um den Bildungscharakter von ehrenamtlichem Engagement in Jugendverbänden deutlich zu machen. In diesem Kontext haben wir mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Jugendministeriums das Projekt "Kompetenzerwerb in der Jugendverbandsarbeit"  entwickelt. Ein Zwischenergebnis dieses Projektes ist der vielbeachtete Kompetenzcheck, mit dem man seine eigenen Kompetenzen entdecken kann und der hier bestellt werden kann.

Das ehrenamtliche Engagement junger Menschen in und neben der Schule, in Jugendarbeit und sozialer Arbeit braucht Anerkennung. Diese Möglichkeit bietet das „Beiblatt zum Zeugnis“ für alle Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz. Diese zusätzliche Anerkennung kann sich bei Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeitsstelle positiv auswirken.

Im Schulgesetz ist dazu Folgendes festgelegt:

„Eine Bemerkung über besondere Leistungen und Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler innerhalb und außerhalb der Schule soll in das Zeugnis oder in eine Anlage zum Zeugnis aufgenommen werden, wenn die Schülerinnen und Schüler damit einverstanden sind oder es wünschen und, sofern erforderlich, belegen.“ (Übergreifende Schulordnung vom 12.06.2009 in § 58, Abs. 2)

Also: Nutzt die Möglichkeit! Lasst euch diese Bestätigung von eurem Jugendverband oder eurer sozialen Organisation ausstellen und legt sie der Schule vor. Ehrenamt wird anerkannt!


 

Mit dem "landesweiten Engagement- und Kompetenznachweis Ehrenamt" gibt es in Rheinland-Pfalz eine offizielle Möglichkeit, sich sein Engagement bescheinigen zu lassen. Der Nachweis erfüllt zwei Funktionen, die auch getrennt voneinander genutzt werden können: Zum einen wird mit dem Engagementnachweis die Art und der Umfang der ehrenamtlich erbrachten Leistung dokumentiert. Zusätzlich dazu können mit dem Kompetenznachweis die im Ehrenamt erworbenen Kompetenzen beschrieben werden. Ziel des Kompetenznachweises ist es, seine eigenen Stärken besser kennen zu lernen und diese z.B. bei der Bewerbung um einen Ausbildung- oder Arbeitsplatz auch kommunizieren zu können.

Freistellung

Schüler*innen, Auszubildende, Berufstätige, Studierende und auch Selbstständige brauchen Zeit für das Ehrenamt. Für Auszubildende und Berufstätige gibt es in Rheinland-Pfalz eine gesetzliche Regelung zur Freistellung (das Landesgesetz zur Stärkung des Ehrenamtes in der Jugendarbeit). Der Landesjugendring fordert eine Verbesserung dieses Gesetzes, damit alle sich Ehrenamt auch leisten können: Erstattung des realen Verdienstausfalls, der Sozialversicherungsbeiträge und ggf. verminderter Jahressonderzahlungen und die Anerkennung bei der Rentenberechnung.

Für Schüler*innen und Studierende nicht, obwohl ein Großteil der Engagierten in Jugendverbänden aus dieser Gruppe stammt. Auch Selbstständige fallen bisher aus dem Freistellungsgesetz heraus. Der Landesjugendring setzt sich seit vielen Jahren für geregelte Freistellungsmöglichkeiten auch für diese Zielgruppen ein.

Für die Bereiche Schule und Hochschule gibt es in den gesetzlichen Grundlagen inzwischen die allgemeine Verpflichtung zur Förderung ehrenamtlichen Engagements von Schüler*innen und Studierenden. So heißt es etwa im rheinland-pfälzischen Hochschulgesetz:

„Die Hochschulen berücksichtigen die besonderen Bedürfnisse Studierender, die ehrenamtliche Aufgaben wahrnehmen.“ (Hochschulgesetz vom 19. November 2010 § 2 Abs. 4a)

Allerdings fehlen bisher verbindliche Regelungen, die einen konkreten Freistellungsanspruch begründen würden. Hier sieht der LJR dringenden Verbesserungsbedarf.

Vor einigen Jahren hat der Landesjugendring hierzu die Kampagne "Bildung braucht Freiräume" organisiert und hat eine Reihe von konkreten Forderungen für mehr Freiräume aufgestellt. Den Flyer von damals findet ihr hier. Und hier geht es zur alten Kampagnenseite.

Alle ehrenamtlichen Jugendlichen die Jugendleiter*innen sind und die Juleica haben oder gerne bekommen möchten, können das Handbuch zur Jugendleitercard bei uns in der Geschäftsstelle  erwerben.

Der Kompetenzcheck des Landesjugendringes, der vor allem für den Einsatz in der Jugendverbandsarbeit/Jugendarbeit  geeignet ist, kann auch gerne über die Geschäftsstelle erworben werden. Er ist hilfreich im Rahmen der Juleica-Qualifizierungen, in der Ausbildung von Mitarbeiter*innen, in der Gruppenarbeit mit Jugendlichen oder zur Erstellung eines Kompetenznachweises.


 

Links:


 

Seite vollständig anzeigen


Seite vollständig anzeigen


am 16.12.2020 - 10:47 Uhr

Zur EU-RP 2020 fördert das AA das Europagame „Pathways – Europe at Your Fingertips“, welches seit Juli 2020 kostenlos auf mobilen Endgeräten spielbar ist. Die Spielmechanik nutzt die neueste Augmented-Reality-Technik (AR). Über ihr Handydisplay „projizieren“ die Spieler eine Europakarte auf ihren Wohnzimmertisch.

Hier nehmen sie die Spuren von fünf Protagonisten aus Deutschland, Frankreich, Polen, Griechenland und Bulgarien auf, deren Geschichten sich über ganz Europa entfalten und durch Zufälle miteinander verwoben sind. Im Vordergrund stehen die persönlichen Erzählungen der Protagonisten. Diese berühren jedoch Themen wie den Klimawandel, EU-Forschungsprojekte, Freizügigkeit, die soziale und kulturelle Vielfalt Europas sowie den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel in Osteuropa. Auf spielerische und emotionale Weise wird dadurch die Bedeutung Europas und der EU als gemeinsamer biographischer Rahmen seiner Einwohner deutlich.
Daneben werden der Kontinent und seine Städte in ihrer Schönheit und Einzigartigkeit dargestellt und akustisch untermalt – vom geschäftigen Gare du Nord in Paris über eine Forschungsstation in der Arktis bis hin zur Altstadt Plowdiws. Die Spieler werden per Handy in die fünf Hauptziele der Reise „teleportiert“: über den Lagesensor des Handys können diese Orte in 360°-Sicht erkundet werden. Rund zwanzig weitere „Hotspots“ können auf der Reise angesteuert werden. Hierzu gehören historische Bauwerke, europäische Kulturhauptstädte sowie wichtige Orte politischer Geschichte, etwa Lissabon (Abschaffung der Todesstrafe 1867) Straßburg, Rom, Danzig (Solidarnosc), das Baltikum (Menschenkette 1989) und die Bernauer Straße in Berlin. Das Spiel ist seit dem Beginn der deutschen Ratspräsidentschaft als kostenlose App im Google Playstore sowie dem App Store erhältlich. „Pathways“ erscheint auf Englisch (Audio und Untertitel) sowie Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch, Rumänisch, Ungarisch, Griechisch und Bulgarisch (jeweils Untertitel).
Das Spiel wurde mit Mitteln zur Förderung der Kreativwirtschaft finanziert, welche der Bundestag dem Auswärtigen Amt zur Verfügung stellt.

Download im App Store: hier
Download im Play Store: hier

Zurück zur Übersicht

Seite vollständig anzeigen


am 12.04.2019 - 14:39 Uhr

„Jugend in Vielfalt: Diversität ist Normalität - Zur Integration und Inklusion von geflüchteten jungen Menschen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ lautet der Titel des am 21. Mai 2019 in Mainz stattfindenden Fachtages.

Viele Verbände arbeiten mit jungen Geflüchteten, um deren gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und die eigenen Verbandsstrukturen für diese Zielgruppe zu öffnen. Auch die Inklusion Jugendlicher mit Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren sind oder schon lange in Deutschland leben, soll gefördert werden.

Neben einem Vortrag von Sabrina Brinks (Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH) mit dem Titel „In erster Linie jugendlich – über die Lebenssituation der junger Geflüchteter und Jugendlicher mit Migrationshintergrund“ mit anschließender Diskussion, wird es die Möglichkeit zur Teilnahme an Workshops geben.

1. Wie können Migrant*innenjugendselbstorganisationen gut unterstützt und beteiligt werden?

2. Wie kann die Einbindung der Ehrenamtlichen in den Prozess der interkulturellen Öffnung gut gelingen?

3. Schritte der Öffnung: Wie erreiche ich die Jugendlichen, die ich dazugewinnen möchte? Welche Schritte sind notwendig?

4. Umgang mit (interkulturellen) Konflikten in der Gruppe? Diskussion rund um Vorurteile, Stereotype und Kommunikation.

Der Fachtag findet am Dienstag, den 21. Mai 2019 von 10.00 Uhr – 16:00 Uhr im Jugendhaus Don Bosco in Mainz statt. Alle Informationen zum Fachtag finden Sie hier.

Zurück zur Übersicht

Seite vollständig anzeigen


am 16.12.2020 - 12:19 Uhr

Anfang Dezember wurde der 16. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung vorgestellt. Zuvor hatte das Bundeskabinett eine Stellungnahme zum Bericht verabschiedet.

Zeitgleich zur Vorstellung des Berichts hat die AGJ das detaillierte Programm zur AGJ-Fachtagung am 28./29.01.2021 veröffentlicht. Darin finden Sie alle Foren zu den im Bericht benannten Räumen politischer Bildung und den Querschnittsthemen. Neben Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und der Sachverständigenkommission des Berichts sind zahlreiche Akteur*innen der politischen Bildung sowie junge Menschen in das Programm eingebunden und bringen ihre Perspektiven auf Räume, Chancen und Weiterentwicklungsbedarfe politischer Bildung ein. Hier finden Sie das aktuelle Programm.

Die Fachtagung in Zusammenarbeit mit der Sachverständigenkommission zum 16. Kinder- und Jugendbericht findet am 28./29. Januar 2021 erstmals hybrid statt: vor Ort H4 Hotel Berlin Alexanderplatz und digital.

Zurück zur Übersicht

Seite vollständig anzeigen


am 16.12.2020 - 15:05 Uhr

Das Jahr 2020 hat und hatte für unsere Arbeit so einige Überraschungen im Gepäck. Nicht nur, dass wir alle in unserer Arbeit komplett eingeschränkt wurden, so hangelten wir uns durch die Zeit von einer Corona- und Hygieneverordnung zur nächsten.

Doch nicht alles war schlecht. Unsere Jugendverbände haben so viele Kräfte mobilisiert, eine Kreativität bei der Planung und Durchführung von coronagerechten Maßnahmen an den Tag gelegt, dass es dem Landesjugendring leicht fiel, das Ministerium zu überzeugen, mehr Möglichkeiten zu schaffen um die Verbände zu unterstützen.
Die Maßnahmen der sozialen Bildung wurden ab den Sommerferien auf 4 Euro pro Tag und Teilnehmer*in erhöht, es dürfen nun auch Pädagogische Hilfskräfte für Veranstaltungen ohne Übernachtung bezuschusst werden. Der Betreuungsschlüssel wurde von 7 auf 5 reduziert. Die Mindestteilnahmezahl wurde auf 5 Personen verringert, um auch den kleiner werdenden Gruppen gerecht zu werden.
Gleichzeitig wurde das neue Programm „Stornokosten“ auf den Weg gebracht, um die Verluste der Verbände, bei den Maßnahmen die geplant, gebucht aber nicht stattfinden konnten, abzufedern.
Digitale Veranstaltungen dürfen nun bezuschusst werden. Und auch die digitale Ausstattung der Verbände fand Berücksichtigung mit dem neuen Programm „Digitale Ausstattung“. Pro Projekt konnten bis zu 1000 Euro ohne großen Aufwand beantragt werden um die Jugendarbeit in Rheinland – Pfalz aufrecht erhalten zu können.

Wir bedanken uns sehr herzlich für die tatkräftige Unterstützung des Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz in diesem Jahr.

 

Zurück zur Übersicht

Seite vollständig anzeigen


am 16.12.2020 - 12:35 Uhr

Unsere stellvertretende Vorsitzende Kira Brennemann sitzt für den Landesjugendring Rheinland-Pfalz in der kommenden Legislatur im Gremium des Förderprogramms „Gemeinsam aktiv–Freizeit inklusiv“.

Mit dem neuen Schwerpunktthema „Gemeinsam aktiv–Freizeit inklusiv“ sollen in Rheinland-Pfalz inklusive Projekte in den Bereichen Kultur, Kunst, Musik, Sport, Umwelt, Jugendarbeit, Empowerment, politische Teilhabe und Mitbestimmung in der ehrenamtlichen Arbeit von Vereinen und Gruppen, finanziell gefördert werden. Damit sollen innovative Vorhaben zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention unterstützt und verwirklicht werden. Das Förderprogramm wird von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG finanziert.

Anträge für das Förderprogramm „barrierefrei, inklusiv & fair“ können an den Landesbehindertenbeauftragten, Matthias Rösch, MSAGD, Bauhofstraße 9, 55116 Mainz, E-Mail gerichtet werden oder über das Antragsformular auf der Internetseite des Netzwerkes: hier.
Weitere Informationen über das Förderprogramm gibt es im Internet hier.

Zurück zur Übersicht

Seite vollständig anzeigen


Fördern

Jugendarbeit braucht finanzielle Ressourcen: Sowohl im Sinne der Förderung von Veranstaltungen und Projekten, als auch zur Sicherung der fachlichen und personellen Grundlagen der Jugendarbeit. Gerade Jugendverbände sind auf stabile Strukturen angewiesen, die es jungen ehrenamtlich Engagierten ermöglichen, sich neben Schule, Ausbildung oder Studium in der Jugendarbeit zu engagieren. Daher ist es wichtig, den Engagierten gute Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten anzubieten und sie in ihrer verantwortungsvollen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auch durch eine entsprechende Ausstattung mit Sachmitteln zu unterstützen.

In Rheinland-Pfalz gibt es über den Landesjugendplan eine Reihe von Fördermöglichkeiten für die Arbeit von Ehrenamtlichen, Jugendgruppen und Jugendverbänden. Das betrifft zum einen die Förderung verschiedenster Bildungsmaßnahmen und die Unterstützung medienpädagogischer Projekte. Für die Mitgliedsverbände im Landesjugendring können über die Spendenmittel der Jugendsammelwoche weitere Aktivitäten gefördert werden. Hier findet ihr eine Gesamtübersicht aller Mittel und Wege in Rheinland-Pfalz.

Bildungsmaßnahmen

Der Landesjugendring ist gemäß der Verwaltungsvorschrift Jugendförderung (VV-JuFöG) ein Kooperationspartner des Jugendministeriums zur Vergabe der Landesmittel für außerschulische Jugendbildungsmaßnahmen in den Förderbereichen Soziale Bildung, Politische Bildung und Schulung Ehrenamtlicher in der Jugendarbeit.

Alle Mitgliedsorganisationen des Landesjugendringes können dieses Angebot nutzen.

Die Vergabe der Fördermittel für Veranstaltungen erfolgt folgendermaßen: Das ausgefüllte Antragsformular (bei "Schulung"/"politischer Bildung"/"soziale Bildung plus" jeweils auch mit einer Programmbeschreibung) wird nach Ende der Maßnahme an die zuständige Abrechnungsstelle des Jugendverbandes geschickt. Diese leitet es – nach Begutachtung und unterschrieben – an den Landesjugendring weiter. Der Antrag muss spätestens zwei Monate nach Veranstaltungsende beim LJR eingegangen sein.

Jugendverbände, die nicht Mitglied des Landesjugendringes sind, erhalten Landesmittel für außerschulische Bildungsmaßnahmen über das Landesjugendamt.

Seite vollständig anzeigen


Seite vollständig anzeigen


am 26.01.2021 - 12:51 Uhr

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz unterstützt das weltweite Engagement junger Menschen für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit.

Es betont die Bedeutung des Pariser Klimaabkommens zur Reduzierung der globalen Erderwärmung sowie der ebenfalls 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030 mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Die SDGs sind rahmengebend für unsere Forderungen. Politiker*innen sollen sich zu diesen Zielen bekennen und sich für deren Umsetzung in allen gesellschaftlichen Bereichen einsetzen.

Der Leitspruch der Agenda 2030 „Leave no one behind!“, also niemanden zurückzulassen, bedeutet: Es reicht nicht, an jeden Menschen zu appellieren, sein individuelles Verhalten zu ändern. Denn wir haben nicht alle die gleichen Voraussetzungen und Chancen, dies auch zu tun. Deswegen muss es darum gehen, genau diese Chancengleichheit herzustellen. Wir müssen die Verhältnisse und Strukturen verändern, damit es allen Menschen möglich ist, nachhaltig zu leben.

Durch die Orientierung an den 17 Zielen der Agenda 2030 nimmt eine zukunftsorientierte Politik das Engagement der jungen Menschen ernst und schafft damit gleichzeitig Strukturen für eine sozial wie ökologisch nachhaltige Jugendarbeit.

Wir brauchen Arbeitsstrukturen und politische Rahmenbedingungen, die nachhaltiges Handeln ermöglichen.

Zurück zur Übersicht

Seite vollständig anzeigen