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am 16.12.2020 - 14:34 Uhr

Die Arbeit von Jugendverbänden ist stark geprägt vom Engagement für eine demokratische und offene Gesellschaft. Dieses Engagement schließt immer auch die Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus mit ein. Die allermeisten unserer Mitgliedsverbände wissen sehr gut, wie sie sich im Umgang mit rechten Tendenzen, Anfeindungen im Netz etc. verhalten können. Dennoch möchten wir Jugendverbänden mit diesen Handlungsempfehlungen eine Unterstützung für Situationen geben, die besonders im Verbandsalltag auftauchen können. Mit dieser Publikation positioniert sich der Landesjugendring einmal mehr gegen Diskriminierung, Rassismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und schärft den Blick für die Bedeutung von Jugendverbänden als Werkstätten der Demokratie.
Der Landesjugendring sowie seine Mitgliedsverbände sind Teil der Zivilgesellschaft und wir nehmen den gesellschaftlichen Wandel sehr genau wahr. Ausdrücklich nehmen wir in diesem Kontext auch Bezug auf Angriffe auf politischer bzw. parlamentarischer Ebene gegen einige unserer Mitgliedsverbände, die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen im Allgemeinen.
Diese Handreichung soll Anlass sein, uns einmal mehr, gegenseitig zu bestärken im Engagement für eine demokratische Gesellschaft ohne Diskriminierung, in der sich jede*r frei entfalten kann.  

Die Arbeitshilfe ist als Download hier erhältlich.
Die gedruckte Version kann kostenfrei hier bestellt werden.

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Armut ist ein zentrales gesellschaftliches Problem in Deutschland und in Rheinland-Pfalz, obwohl wir das Glück haben, in einem der reichsten Länder der Erde zu leben. Das belegte zuletzt 2010 der Armuts- und Reichtumsbericht der Landesregierung.

Von Armut sind auch in Rheinland-Pfalz in besonderem Maße Kinder und Jugendliche betroffen. Das bedeutet für sie: weniger Geld, weniger Möglichkeiten, weniger Chancen auf Teilhabe, Bildung, Gesundheit und Respekt.

Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Sie alle haben ein Recht auf Förderung, Unterstützung, Anerkennung und Respekt. Als Jugendverbände im Landesjugendring treten wir daher respektlosen Sichtweisen entgegen, mit denen Jugendarmut verharmlost oder verdrängt wird. Von Armut betroffene, sozial benachteiligte junge Menschen sind nicht „selbst schuld“. Armut und Benachteiligung haben vielfältige gesellschaftliche Ursachen. Dazu gehören vor allem mangelhafte Sozialleistungen, ein nicht mehr ausreichendes solidarisches Gesundheitssystem, ausgrenzende Faktoren im Bildungssystem und der Abbau von guten und abgesicherten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen.

Kinder und Jugendliche müssen als Basis für eine demokratische Gesellschaft der Gegenwart und der Zukunft wieder in den Blick genommen werden. Ein gesellschaftliches Problem wie Kinder- und Jugendarmut ist nicht sicherheitspolitisch, z.B. mit einer Verschärfung des Jugendstrafrechts, zu bekämpfen. Stattdessen brauchen wir mehr staatliches und zivilgesellschaftliches Engagement zur Bekämpfung von Jugend- und Kinderarmut.

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am 30.03.2022 - 14:13 Uhr

Der Bundesjugendring steht an der Seite der Kolleg*innen und Freund*innen des Ukrainischen Jugendrings (NYCU). In einem dringenden Aufruf wendet der NYCU sich an die internationale Gemeinschaft. Hier ist noch einmal der offene Brief in der deutschen Übersetzung.

Dringender Brief des Nationalen Jugendrates der Ukraine an die internationale Gemeinschaft

Am 24. Februar werden russische Streitkräfte in die Ukraine einmarschieren, zu Lande, zu Wasser und in der Luft, und es ist der größte Angriff eines Staates gegen einen anderen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Die russische Führung unter Putin hat die Verlegung von Truppen in die Ukraine genehmigt, was den Beginn eines großen Krieges auf dem europäischen Kontinent bedeuten würde. Russische Raketen regneten auf ukrainische Städte nieder. Berichten zufolge strömten Truppenkolonnen über die Grenzen in die östlichen Regionen Tschernihiw, Sumy, Charkiw und Luhansk und landeten auf dem Seeweg in den Hafenstädten Odessa und Mariupol in der Region Cherson im Süden. Der Aggressor begann mit dem Artilleriebeschuss des ukrainischen Territoriums und der Siedlungen entlang der Staatsgrenze. Die Luftwaffe der Streitkräfte der Ukraine wehrt einen Luftangriff des Angreifers ab. Das Kriegsrecht wurde am 24. Februar 2022 ab 5:30 Uhr für 30 Tage verhängt. Der Präsident traf diese Entscheidung im Zusammenhang mit der militärischen Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine und auf der Grundlage des Vorschlags des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates.

Der Nationale Jugendrat der Ukraine als solidarische Zivilgesellschaft und Vertretung der Jugend in der Ukraine hat bis zur letzten Minute ausschließlich diplomatische Wege zur Beilegung der russischen Aggression unterstützt. Wir betonen weiterhin, dass Frieden ein fortlaufender Prozess des Aufbaus inklusiver Gesellschaften ist, der ständige Bemühungen und Aufmerksamkeit erfordert, und dass die Rolle der Jugendorganisationen in diesem Prozess entscheidend ist.

Wir informieren auch darüber, dass es ziemlich schwierig ist, unsere Aktivisten ins Ausland zu evakuieren, da von verschiedenen Seiten der Grenze Kämpfe geführt werden. Gleichzeitig sind wir bereit, jungen Menschen in der Ukraine zu helfen, die Erlaubnis zu erhalten und eine Lösung für die Evakuierung aus der Ukraine durch unsere internationalen Kontakte zu finden.

In einer Zeit, in der sich unser schönes Land in einem Krieg befindet und das Leben junger Menschen bedroht ist, ist es unmöglich, zu schweigen und nicht über die Zukunft Europas ohne die Ukraine zu sprechen.

Wir rufen die gesamte zivilisierte Welt auf, der Ukraine beizustehen und die russische Aggression zu stoppen:

  • Wir bitten die Mitgliedsorganisationen des Europäischen Jugendforums und die nationalen Jugendräte und ihre Mitglieder, zu proaktiven Bürger*innen ihrer Länder zu werden, sich an ihre Regierungen, Parlamentsmitglieder, Kongressabgeordnete/Senatsvertreter*innen, Unternehmen, die mit der Russischen Föderation zu tun haben, das Europäische Parlament und den Europarat zu wenden und harte Sanktionen und ein vollständiges Handelsembargo gegen die Russische Föderation mit Abkopplung von SWIFT und anderen zu fordern, bis die militärische Besatzung beendet ist;
  • Finanzielle und humanitäre Hilfe für die Ukraine ist von entscheidender Bedeutung, insbesondere für die zivilgesellschaftlichen Organisationen. Als aktive Bürger*innen sind sie die ersten, die in dieser Zeit Menschen in Not durch humanitäre Aktionen für lokale Gemeinschaften unterstützen.
  • Sicherheit und finanzielle Unterstützung für zivilgesellschaftliche Aktivist*innen und Jugendleiter*innen in der Ukraine zu gewährleisten, da sie unter den Bedingungen eines umfassenden Krieges als erste von Repression und Verfolgung bedroht sein werden, zu politischen Gefangenen werden oder vom Aggressor gefangen genommen werden. Wir werden ermutigt, uns auf die humanitäre Krise der Migration vorzubereiten. Jugend-Nichtregierungsorganisationen sollten sich für bessere humanitäre Maßnahmen für die Jugend in der Ukraine, die Bevölkerung und die Kämpfer einsetzen.
  • Versorgung der ukrainischen Streitkräfte mit Waffen und Ausrüstung, um die Zukunft der Ukraine zu schützen.
  • Bankkonto zur Unterstützung von NYCU-Mitgliedsorganisationen bei humanitären Aktionen: UA063510050000026000878990396 (UAH). Aufgrund des Kriegsrechts sind alle Transaktionen nur in ukrainischen Griwna (UAH) möglich. Sie können sich auch an nycukr[at]gmail.com wenden, um mit der Leitung der Jugendorganisationen in Kontakt zu treten und Transaktionen für andere Währungen durchzuführen.
  • Bitte lassen Sie uns wissen, ob Sie jungen Menschen aus der Ukraine helfen können, sich in Ihr Land zu begeben.

Wenn keine sofortigen Maßnahmen ergriffen werden, wird die Weltgeschichte diesen Tag als den Tag der westlichen Schande und des völligen Versagens der Außenpolitik gegenüber Russland in Erinnerung behalten.

Stehen Sie der Ukraine bei!

Die Leitung von NYCU ist bereit, an jedem internationalen Format für einen Dialog für den Frieden teilzunehmen und bittet um Berücksichtigung durch alle Strukturen, die zu einer solchen Veranstaltung einladen!

Vielen Dank für die Unterstützung der Ukraine und der Jugend für Frieden und Sicherheit in Europa!

***

<h3 style="margin:2pt 0cm 0.0001pt">Urgent Letter of the National Youth Council of Ukraine to the international community

24th of February will Russian forces invaded Ukraine by land, air and sea and it is the biggest attack by one state against another in Europe since World War ІІ. Russia's leadership, led by Putin, has approved the movement of troops into Ukraine, which would be the beginning of a major war on the European continent. Russian missiles rained down on Ukrainian cities. There are reported columns of troops pouring across borders into the eastern Chernihiv, Sumy, Kharkiv and Luhansk regions, and landing by sea at the port cities of Odessa and Mariupil, Kherson region in the south. The aggressor began artillery shelling of the territory and settlements of Ukraine along the state border. The Air Force of the Armed Forces of Ukraine is repelling an air attack by the invader. Martial law was imposed from 5:30 on February 24, 2022 for a period of 30 days. The President made the decision in connection with the military aggression of the Russian Federation against Ukraine and on the basis of the proposal of the National Security and Defense Council.

The National Youth Council of Ukraine as a solidary civil society and representation of youth in Ukraine, to the last minute we have supported exclusively diplomatic ways to resolve the Russian aggression. We continue to emphasize that peace is an ongoing process of building inclusive societies, which requires constant effort and attention and the role of youth organizations is crucial in this process.

Also, we inform that it is rather difficult to carry out evacuation abroad of our activists as from various parties of border fights are conducted. At the same time we are ready to help young people in Ukraine to obtain permission and find a solution to evacuate from Ukraine through our international contacts.

At the same time when our beautiful country is under full-scale war and the lives of young people are under threat, it is impossible to be silent and do not talk about the future of Europe without Ukraine.

We call on all the whole civilized world to stand with Ukraine and stop Russian aggression:

  • we ask European Youth Forum member organizations and national youth councils, and its members became proactive citizens of all countries to reach our their governments, members of parliaments, ongressperson/senate representative, businesses who dealing with Russia federation, European Parliament, Council of Europe and demand heavy sanctions and full trade embargo to the Russian Federation with disconnection from SWIFT, and other until military occupation will stop;
  • Financial and humanitarian assistance for Ukraine is crucial, especially directly to the civic society organizations. As active citizens they are the first to support people in need during this period of time through humanitarian actions for local communities.
  • ensure security and financial support to civic activists and youth leaders in Ukraine, as in the conditions of full-scale war they will be the first to face the threat of repression and persecution, become political prisoners or to be taken prisoner by the aggressor. We are encouraged to be prepared for the humanitarian crisis of migration. Youth nongovernmental organizations would stand for delivering better humanitarian action for youth in Ukraine, population and militants.
  • Ukrainian forces weapon supply and equipment to protect the future of Ukraine.
  • Bank account for supporting NYCU member organizations for humanitarian actions: UA063510050000026000878990396 (UAH). Due to martial law all transactions available only at UAH, ukrainian hryvnia, or contact nycukr@gmail.com for being in touch with youth organizations leaders for transaction for private multi currency accounts.
  • Please, let us know if you could help young people from Ukraine to support relocation to your country.

If no immediate actions are taken, world history will remember this day as the day of Western disgrace and utter failure of foreign policy towards Russia.

Stand with Ukraine!

NYCUkraine leadership is ready to participate in any international format for dialogue for peace and would like confirmation to all structures who are inviting for such an event!

Thank You for Support of Ukraine and youth for peace and security in Europe!

Quelle: https://www.dbjr.de/artikel/aufruf-des-ukrainischen-jugendrings

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am 10.06.2022 - 09:53 Uhr

Bereits zum sechsten Mal hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer den Ideenwettbewerb Ehrenamt 4.0 ausgeschrieben. Mit dieser Auszeichnung sollen Organisationen und innovative Projekte sichtbar gemacht werden, die in unterschiedlichen Bereichen ehrenamtlichen Engagements digitale Akzente setzen und kreative Ansätze erproben.

Der Ideenwettbewerb Ehrenamt 4.0 ist Bestandteil des Projektes „Digital in die Zukunft“. Mit diesem Projekt werden Unterstützungsangebote erweitert und Vereine und Initiativen begleitet, digitale Möglichkeiten zu nutzen, um Arbeitsprozesse zu erleichtern und zu modernisieren.

Die Bewerbungen sind digital über das Ehrenamtsportal der Landesregierung einzureichen.

Weitere Informationen:

https://wir-tun-was.rlp.de/de/anerkennung/ideenwettbewerb-ehrenamt-40/

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Kampagne 7 Wochen - 7 Tage - 7 Themen zur Landtagswahl 2021

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Podcast Adultismus 5 Fragen in 5 Minuten an 5 junge Menschen

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am 12.04.2019 - 14:45 Uhr

Die landesweite Befragung junger Menschen („dorf-test“) bildete die Grundlage für eine spannende Diskussion zu den Bedürfnissen und Beteiligungsmöglichkeiten Jugendlicher in Kommunen. Beschlüsse wurden gefasst, die in den Bereichen Beteiligung, Mobilität und Ehrenamt Wege zur Verbesserung aufzeigen.

In drei Diskussionsrunden haben Jugendministerin Anne Spiegel, Oberbürgermeisterin der Stadt Speyer Stefanie Seiler und Dorothea Schäfer, Landrätin des Kreises Mainz-Bingen am Vormittag mit den rheinland-pfälzischen Jugendverbänden diskutiert. Es ging um Infrastruktur für Jugendliche in den Kommunen, um Beteiligungsmöglichkeiten und die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahres sowie die Verbesserung der Mobilität. Grundlage hierfür bildeten die grade erst erschienenen Ergebnisse der Jugend- und Politikbefragung „dorf-test“ des Landesjugendringes. Zu Gast waren außerdem die jugendpolitischen Sprecher*innen der Landtagsfraktionen Pia Schellhammer (Bündnis 90/Die Grünen) und Marc Ruland (SPD).

Passend zur Diskussion fordert der einstimmig beschlossene Antrag des Vorstandes „Jugend beteiligen – aktive Kommunen haben Zukunft“ Respekt für Jugendliche und ihre Belange und die wirksame Beteiligung Jugendlicher.

Seitens der Jugendverbände wurde ein Antrag zur kostenfreien bzw. zunächst bezahlbaren Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs für Schüler*innen, Auszubildende und junge Menschen in Freiwilligendiensten eingebracht und beschlossen. Ein Antrag zu arbeitsfreien Sonntagen wurde angenommen, sowie eine Forderung zur Verbesserung des Gesetzes zur Förderung des Ehrenamtes in der Jugendarbeit erhoben. In einem Initiativantrag erklärt sich der Landesjugendring mit den „Fridays for Future“-Demonstrant*innen solidarisch.

Der Preis für die beste Sammelidee innerhalb der Jugendsammelwoche 2018 wurde der Evangelischen Jugend Prüm verliehen.

Zu den Beschlüssen der 112. Vollversammlung geht es hier: Positionen & Beschlüsse

Die bisherigen Vorsitzenden Maria Leurs (DGB-Jugend) und Volker Steinberg (Evangelische Jugend der Pfalz) wurden wieder gewählt, ebenso der stellvertretende Vorsitzende Sascha Zink (Bund der Deutschen Katholischen Jugend Mainz). Neu in den Vorstand gewählt wurde Kira Brennemann (Sozialistische Jugend Deutschland – Die Falken).

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am 01.12.2021 - 09:35 Uhr

Ab sofort sind Bewerbungen um den Deutschen Kinder- und Jugendpreis des Deutschen Kinderhilfswerkes möglich. Mit der Auszeichnung werden Projekte gewürdigt, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken.

Der Deutsche Kinder- und Jugendpreis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert und damit der höchstdotierte bundesweite Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Partner sind die Deutsche Fernsehlotterie und der Europa-Park in Rust. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2022. Die feierliche Preisverleihung findet am 13. Juni 2022 im Europa-Park statt. Neben der Bekanntgabe der Gewinnerprojekte erwartet die Teilnehmenden ein buntes Rahmenprogramm mit Musik-Acts und Prominenten, die das Engagement der Kinder und Jugendlichen wertschätzen.

"Die Beteiligung von Kindern ist ein zentraler Wert einer demokratischen Gesellschaft. Mit dem Deutschen Kinder- und Jugendpreis zeichnen wir das Engagement von Kindern und Jugendlichen für ihre eigenen Rechte oder die Rechte anderer aus. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, wie wichtig die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist. Kinder und Jugendliche, die sich aktiv bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten einbringen, engagieren sich auch als Erwachsene eher an der Gestaltung des Gemeinwesens. Mit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird somit ein wesentlicher Grundpfeiler unserer Demokratie gestärkt. Wir sind auf die Einsendung von fantasievollen Angeboten, die von und durch die Kreativität der Kinder- und Jugendlichen trotz der aktuellen Umstände umgesetzt werden, sehr gespannt", sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, zum Start der Bewerbungsphase.

Mit dem Deutschen Kinder- und Jugendpreis wirbt das Deutsche Kinderhilfswerk im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention für eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Fragen und Belangen. Um ihre aktive Teilnahme zu sichern, stellt das Deutsche Kinderhilfswerk Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses. Nur so fühlen sie sich ernst genommen und lernen Demokratie. Priorität hat dabei auch, die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Preisverleihung für ihr Engagement zu würdigen und ihre Projekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Vergeben wird der Preis in den Kategorien Solidarisches Miteinander, Politisches Engagement und Kinder- und Jugendkultur. Die Gewinner des 1. Platzes jeder Kategorie erhalten ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro. Außerdem wird es in jeder Kategorie eine lobende Erwähnung geben, die mit 3.000 Euro dotiert ist. Zusätzlich wird ein Projekt mit dem Europa-Park JUNIOR CLUB Award ausgezeichnet, der mit einem Preisgeld von 3.000 Euro gewürdigt wird.

Die Bewerbung erfolgt online unter www.dkhw.de/dkjp. Dort sind weitere Informationen sowie Hinweise zum Ausfüllen der Bewerbung aufgeführt. Die Vorhaben sollen bereits begonnen haben oder im letzten halben Jahr abgeschlossen worden sein. Für die Endauswahl werden je Kategorie sechs Projekte durch eine Fachjury nominiert. Danach wird der Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury die Preisträgerinnen und Preisträger ermitteln. Kinder und Jugendliche der Gewinnerprojekte für den Deutschen Kinder- und Jugendpreis werden zur Preisverleihung in den Europa-Park in Rust eingeladen und erhalten während der Veranstaltung die Möglichkeit, ihr Projekt direkt auf der Bühne vorzustellen. Außerdem wird von jedem Gewinnerprojekt sowie von den lobenden Erwähnungen ein Kurzfilm gedreht, der zur Vorstellung des Engagements dient.

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am 10.06.2022 - 10:04 Uhr

Projekte, die einen Internetzugang für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche oder Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten ermöglichen, können sich für das Förderprogramm der Aktion Mensch "Internet für alle" bewerben. Gefördert werden Investitionskosten für einen kostenfreien und barrierearmen Zugang zum Internet, wie z.B. Hardware und Software sowie Bildungsangebote mit bis 10.000 Euro.

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am 16.12.2020 - 10:22 Uhr

Ab sofort können Filmemacher*innen bis 25 Jahre ihre Produktionen wieder beim Deutschen Jugendfilmpreis einreichen. Der Wettbewerb ist offen für alle inhaltlichen Schwerpunkte. Mit dem Jahresthema „Schwarz, weiß, bunt“ lädt er aber auch zur Auseinandersetzung mit Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus sowie mit Vielfalt, Gleichberechtigung und Mitmenschlichkeit ein. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2021. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von 12.000 Euro.

Über den offenen Wettbewerb hinaus setzen die Veranstalter auf einen gezielten inhaltlichen Akzent. Mit dem Jahresthema „Schwarz, weiß, bunt“ ruft der Deutsche Jugendfilmpreis zu Einreichungen auf, die Geschichten über die Probleme und Potentiale einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft erzählen.
Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung junger Filmtalente. Im Mittelpunkt steht das Medium Film als Sprachrohr einer jungen Generation.

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