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am 31.08.2023 - 09:46 Uhr
Im vierten Modul „Verpflegung” werden wir uns darüber austauschen, was nachhaltige Verpflegung überhaupt ist, und beschäftigen uns mit der Klimabilanz unterschiedlicher Lebensmittel. Wie hängen Klimawandel und Ernährung eigentlich zusammen? Wie können klassische Freizeit-Rezepte klimaschonender gestaltet werden und was hat es eigentlich mit dem FairSpeisen-Siegel auf sich? Wir werden uns gemeinsam überlegen, wie du die Verpflegung auf unterschiedlichen Freizeiten, Jugendreisen und Wochenendaktionen klimaschonender gestalten kannst und uns anschauen, wie die App „cliMATEs“ dich dabei unterstützen kann.
Die Module der Online-Klima-Juleica
- Modul 1 - Basis: Mittwoch, 15.03.2023 von 16-19 Uhr
- Modul 2 – Mobilität: Mittwoch, 26.04.2023 von 16-19 Uhr
- Modul 6 - Resilienz und Engagement (vorverlegt): Mittwoch 31.05.2023 von 16-19 Uhr
- Modul 3 – Unterkunft: Mittwoch, 14.06.2023 von 16 –19 Uhr
- Modul 4 – Verpflegung: Mittwoch, 13.09.2023 von 16-19 Uhr
- Modul 5 – Aktivitäten: Mittwoch, 18.10.2023 von 16-19 Uhr
Jedes Modul kann unabhängig von den anderen besucht werden. Für jedes Modul bekommst du ein Zertifikat über die Teilnahme. Wenn du an vier von sechs Online-Modulen teilnimmst, bekommst du das Klima-Juleica-Zertifikat und kannst damit deine Juleica-Auffrischung abdecken. *
Weitere Informationen: https://www.naturfreundejugend.de/termine/-/-/show/5920/online_klima_juleica_verpflegung/
* Bitte informiere dich im Vorfeld bei deinem Träger, ob ein Umfang von 12 h Schulungsinhalt für eine Auffrischung ausreichend ist.
Die Schulungen sind Teil des Projektes „Klimaschutz im Tourismus: Jugendreisen als Vorreiter bei der Reduktion von Treibhausgas-Emissionen“.
Quelle: https://www.naturfreundejugend.de/termine/-/-/show/5920/online_klima_juleica_verpflegung/
am 06.07.2023 - 12:49 Uhr
Programme und Angebote hier: https://www.ferienboerse-rlp.de/
am 14.05.2024 - 12:00 Uhr
Hintergrund:
Der Pakt gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist ein im Jahr 2022 gestartetes Projekt der Landesregierung, um das Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Rheinland-Pfalz noch stärker in den Fokus zu rücken. Der Pakt besteht aus einer Geschäftsstelle im MFFKI, einer interdisziplinären Fachkommission, einem Betroffenenrat und sechs Arbeitsgruppen, die bis Mitte 2024 an Handlungsempfehlungen für die Landesregierung arbeiten. Ziel des Paktes ist die Verbesserung der Prävention, Intervention und Nachsorge bei Fällen von sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen.
Wollt ihr wissen, wofür die Parteien sich einsetzen? Schaut doch mal auch auf ihren Internetseiten nach! Die Parteien, die in dieser Wahlperiode im Landtag sind, haben wir mal hier für euch zusammengetragen:
Beschluss der 109. Vollversammlung des Landesjugendringes
am 05.09.2022 - 10:55 Uhr
Was bleibt von dem Digitalisierungsschub durch Corona in der Kinder- und Jugendhilfe erhalten? Welche armutsverstärkenden Faktoren auf Kinder und Jugendliche wurden durch Corona befeuert? Bei der neuen Podcastreihe „Transfer-Talks: Kinder- und Jugendhilfe nach Corona" geht es in acht Folgen um eine Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Fragen. Dazu lädt das gleichnamige Projekt der Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendhilfe – AGJ verschiedene Vertreter*innen aus Wissenschaft und Praxis ein.
Mit dem Projekt Transfer-Talks führt die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ ihre Transfer-Formate fort. Die inzwischen erfolgreich abgeschlossene Veranstaltungsreihe „Transfer-Frühstücke“ wird begleitet durch den Podcast „Transfer-Talks: Kinder- und Jugendhilfe nach Corona“. Die ersten drei Folgen sind bereits online.
Hier reinhören:
https://www.agj.de/projekte/transfer-talks-kinder-und-jugendhilfe-nach-corona.html
Jugendverbände sind Werkstätten der Demokratie. Nicht nur durch die ihnen innewohnenden partizipativen Strukturen, ihre Grundelemente der Selbstorganisation, Freiwilligkeit, Toleranz und Lernfeld für ein soziales Miteinander. Auch im Rahmen von Veranstaltungen und Projekten der politischen Jugendbildung wird das thematische Ziel der Demokratieentwicklung verfolgt, beispielsweise durch die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Teilhabe, durch die Entwicklung der Kompetenz zum Verständnis und zur kritischen Hinterfragung gesellschaftlicher Strukturen und Zusammenhänge, durch die Auseinandersetzung mit ausgrenzenden und intoleranten Strukturen und Verhaltensweisen – um nur einige thematische Felder der politischen Jugendbildung in Jugendverbänden zu nennen.
Themen und Inhalte der Politischen Bildung können gesellschaftliche, weltweite und auch persönliche Fragestellungen in ihrer Verknüpfung und ihren gegenseitigen Bedingungen sein. Politische Bildung ist dabei nicht im engen Sinne „auf Politik bezogene Bildung“ zu verstehen, sondern in einem umfassenderen Sinn. Alle weiteren Informationen findet ihr in den Förderrichtlinien Politische Bildung.
Politische Bildung
Themen und Inhalte der Politischen Bildung können individuelle, gesellschaftliche und weltweite Fragestellungen in ihrer Verknüpfung und ihren gegenseitigen Bedingungen sein.
Politische Bildung ist dabei nicht im engen Sinne „auf Politik bezogene Bildung“ zu verstehen, sondern in einem umfassenderen Sinn.
Im Rahmen von Veranstaltungen und Projekten der politischen Jugendbildung wird das thematische Ziel der Demokratieentwicklung verfolgt, beispielsweise durch die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Teilhabe, durch die Entwicklung der Kompetenz zum Verständnis und zur kritischen Hinterfragung gesellschaftlicher Strukturen und Zusammenhänge oder durch die Auseinandersetzung mit ausgrenzenden und intoleranten Strukturen und Verhaltensweisen – um nur einige thematische Felder der politischen Jugendbildung zu nennen.
Die Förderung richtet sich nach der Verwaltungsvorschrift zur Förderung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit Rheinland-Pfalz (VV-JuFöG).
Ansprechpartner*in
Landesjugendamt
Katja Scherzinger
Telefon 06131 967-523
Scherzinger.Katja(at)lsjv.rlp.de
Svenja Tegel
Telefon 06131 967-377
Tegel.Svenja(at)lsjv.rlp.de
Für LJR Mitglieder
Beate Pfeifer
06131 9602-04
pfeifer(at)ljr-rlp.de
Infomaterial
Infoblatt Politische Bildung (pdf)
Empfehlungen zur Förderung von Bildungsveranstaltungen (pdf)
Infoblatt einkommensschwache Teilnehmer*innen (pdf)
Formular zur Bestätigung der Übernachtungsstätte (pdf)
Formular zur Bestätigung der Übernachtungsstätte (xls)
Vorlage für die Teilnahmeliste (xls)
Mehr Ressourcen für Politische Bildung und Demokratiebildung für Kinder und Jugendliche!
Wir machen uns stark für Vielfalt und Offenheit und stellen uns Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, und anderen Formen der Ausgrenzung entgegen. Um sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einsetzen zu können, brauchen Träger der Jugendarbeit Ressourcen und Unterstützung in einer starken Zivilgesellschaft, die sich nachhaltig für Toleranz und ein friedliches Miteinander einsetzt.
- Wir fordern eine schrittweise, jährliche Erhöhung der Tagesfördersätze für Maßnahmen der politischen Jugendbildung sowie Schulung Ehrenamtlicher in der Jugendarbeit um jeweils einen Euro, beginnend mit 8 Euro pro Tag und Teilnehmende und vorläufig endend mit 10 Euro im Jahr 2022.
- Wir fordern die Stärkung der politischen Bildung, der Gedenkarbeit und des Netzwerkes für Demokratie und Courage e.V.. Um konstruktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können, ist es notwendig, Haltung zu entwickeln und zu zeigen.
Kampagne 7 Wochen - 7 Tage - 7 Themen zur Landtagswahl 2021

Ich habe zwar keine Blumen für Dich und auch keine Pralinen.
Aber zum heutigen Valentinstag möchte ich Dir gerne sagen, wie sehr ich Dich mag.
Wir haben ein paar wilde Zeiten erlebt und schon eine lange Geschichte zusammen.
Es war auch keine Liebe auf den ersten Blick. Wir haben etwas Zeit gebraucht,
uns aneinander zu gewöhnen.
Aber wenn ich jetzt an Dich denke,
will ich mir gar nichts anderes mehr vorstellen.
Bei Dir kann ich sein wie ich bin und bei Dir kann ich immer sagen was ich denke.
Wir respektieren uns gegenseitig, auch wenn wir mal ganz anderer Meinung sind.
Oh ja, wir haben auch manchmal ganz schön Streit.
Aber auch wenn es oft echt zäh ist und dauert:
wir finden immer zusammen einen Kompromiss.
Es ist schon etwas in die Jahre gekommen und manche fragen sich,
ob das noch so passt mit uns. Ich finde aber,
Du bist immer noch genauso schön wie am ersten Tag und ich mag Dich jedes Jahr mehr.
Liebe Demokratie. Bleib genauso wie Du bist!

am 01.07.2025 - 10:16 Uhr
Ihre Kindheit
Ursula Dinges wuchs zunächst in Worms auf. Früh musste sie auf ihre Geschwister aufpassen, da ihre Eltern durch ihre Arbeit oft abwesend waren. Anschließend ging sie auf ein Mädchen-Gymnasium, welches sie mit Mittlerer Reife abschloss, gegen den ausdrücklichen Wunsch des Mathelehrers doch noch weiterzumachen.
Pfadfinder*innen:
Zu den Pfadfinder*innen kam Ursula Dinges mit 16 Jahren durch eine Freundin. Die Pfadfinder*innen waren für sie wie eine Befreiung. Zunächst gab es nach dem Krieg keine Pfadfinder*innen in Deutschland, da die Uniform sehr an die der Hitlerjugend erinnerte. Doch glücklicherweise gab es eine aktive Pfadfinderschaft im Saarland. Die Leiter*innen der Pfadfinder*innengruppen aus dem Saarland schulten dann auch die neuen Pfadfinder*innen in Rheinland-Pfalz – so auch die junge Ursula Dinges und ihre Freundinnen. Am Anfang bestand die Pfadfinderinnengruppe nur aus Gymnasiastinnen, da die anderen Kinder sich den Beitrag meist nicht leisten konnten und andere Sorgen hatten als sich als Pfadfinder*innen zu engagieren.
Die Pfadfinder*innen waren für Ursula Dinges der richtige Ort sich auszuleben, da die Jugendgruppen unter der Obhut der Gemeinden und ihrer Pfarrer lieber gesittetere Jugendliche haben wollten. Im Gegensatz zu den Messdienern erhielten die Pfadfinder*innen aber eine Ausbildung für die Betreuung von Kindern, betont Ursula Dinges.

Aktion der Pfadfinder*innen
Die meisten Pfadfinder*innen zogen nach Abschluss der Schule aus Worms weg, was in Worms zu Nachwuchsproblemen führte. Ursula Dinges selbst wechselte nach der 10. Klasse auf eine Höhere Handelsschule, in der sie viel über die Finanzverwaltung lernte. Nach einem erfolgreichen Abschluss studierte sie Theologie. Als sie für ihr Studium nach Mainz zog, übernahm sie dann Verantwortung für einen Pfadfinder*innenstamm.
Ihr Weg in die Verbandsarbeit:
Das Wissen über die Finanzverwaltung half Ursula Dinges in den Verbänden, in denen meist nur Ehrenamtliche tätig waren, die Kassen zu prüfen und diese auf Vordermann zu bringen. Zuvor wurde meistens nur eine „Schuhkarton-Buchhaltung“ geführt, indem alle Rechnungen und Belege einfach an einem Ort gesammelt wurden. Dadurch hatte sie bei den Jugendverbänden den Ruf, dass sie die Kassen wieder in Ordnung bringt. Durch diesen Ruf bekam sie die Gelegenheit beim Bundesverband der Pfadfinder*innen die Rechnungsprüfung zu machen und dadurch die höhere Verbandsebene kennenzulernen.
1986 kam sie in den Vorstand des Landesjugendringes, der bis auf den Geschäftsführer fast nur aus jungen Ehrenamtlichen bestand. Zugleich wurde sie durch den LJR in den Rundfunkrat delegiert. Sie betont, dass sie durch diese Delegation viele Personen des politischen und öffentlichen Lebens kennenlernte, und dass dies bei der Arbeit für die Anliegen des LJR sehr nützlich war.

Vollversammlung des LJR in Worms 1987
Im Jahr 1987 kandidierte sie auf Zuspruch der kleineren Mitgliedsverbände für den Posten der 1. Vorsitzenden für den LJR und bekam den Zuspruch der Vollversammlung. So wurde sie von den Delegierten als erste Frau in dieses Amt gewählt.
In ihrer Zeit als 1. Vorsitzende war vor allem das Thema der Finanzierung der Jugendförderung präsent. Um diese Forderung auch bei der rheinland-pfälzischen Landesregierung durchzusetzen, die ihr zunächst nicht sehr wohlgesonnen war, zog sie nach Anmeldung mit einer Gruppe von Kindern aus den Jugendverbänden vor den Landtag, um bei den jugendpolitischen Sprechern der Landtagsparteien höhere Zuschüsse zu fordern. Die Forderung bekräftigten sie mit der Androhung, dass ohne die notwendige finanzielle Unterstützung, die Zeltlager der Kinder und Jugendlichen in der Zukunft in den Vorgärten der Politiker*innen ausgerichtet werden müssten. Durch die mediale Begleitung dieser Aktion, wie dem Südwestfunk (heute SWR), gelang es die Forderungen zu erreichen.


Aktion der Pfadfinderinnen für Schüler*innen in Rwanda im Juni 1989
Ausschnitt von der Durchfahrterlaubnis für das Hambacher Fest der Jugend 1990
Als eine besondere Veranstaltung in ihrer Zeit als 1. Vorsitzende des LJR, hebt Ursula Dinges das Hambacher Fest der Jugend im Jahr 1990 hervor. Eine Veranstaltung in der sie nicht nur den ökumenischen Gottesdienst durchführte, sondern welche auch ein Ort der Zusammenkunft der deutsch-französischen sowie der deutsch-polnischen Jugend war. Das Thema der Veranstaltung war: Wir bauen das Haus Europa.

Eröffnung der Medienwerkstatt in Trier am 13.04.1989
Nach zwei Legislaturen als 1. Vorsitzende und der Arbeit an vielen Themen und in vielen Gremien, trat Ursula Dinges nicht mehr zur Wiederwahl an, um für ihre Familie und die berufliche Karriere mehr Zeit zu haben. Beruflich arbeitete sie zuletzt, bis zum Eintritt in den Ruhestand, als Seelsorgerin in einer Klinik in Wiesbaden.
Und heute?
Wir sprachen mit Frau Dinges auch über die heutige Zeit. Sie betont, dass heute wie damals Kinder und Jugendliche wieder mehr für die Formate begeistert und mitgenommen werden müssten. Mithilfe von neuen Ideen und engagierten und motivierten Jugendlichen, die zeigen, wie gewinnbringend solche Veranstaltungen sein können.
Im politischen Bereich bekräftigt sie, wie wichtig es ist, klarer die politischen Forderungen zu stellen und diesen Nachdruck zu verleihen. Insbesondere mediale Aufmerksamkeit sei wichtig, um den Entscheidungsträgern die Ernsthaftigkeit der Forderungen zu verdeutlichen.
Zudem erzählt sie wie wichtig es sei, Veranstaltungen zu organisieren, bei denen Menschen aus der ganzen Welt die Möglichkeit haben sich zu begegnen, andere Länder zu bereisen und kennenzulernen. Denn durch internationale Treffen wird den Menschen auf der Welt wieder ein persönliches Gesicht gegeben. Sie betont: „Wenn man das Gesicht sieht, wenn man die Stimme hört, ist das kein Fremder mehr. […] Und das ist was ich unseren Jugendlichen wünsche: dass diese ganze Fremdenphobie aufhört, indem man einfach die Menschen kennt“.

Treffen der Sportjugend mit Gästen aus Japan in Wiesbaden
Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal herzlichst bei Frau Ursula Dinges für die Teilnahme an diesem Gespräch.
Das Interview wurde durch Steffen Hundsdörfer (Praktikant LJR) geplant und umgesetzt.