Brandl, MartinAktionen

Partei
CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands
Wahlkreis
51 - Germersheim
Persönliche Angaben
Geburtsdatum: 27.04.1981

Beruf: Landtagsabgeordneter / Dipl.-Betriebswirt

Erfahrung in der Jugendarbeit: seit 1996 Mitglied der jungen Union, 2001-2005 Vorsitzender der Jungen Union Kreisverband Germersheim
1. Frage: Gute Jugendpolitik

Aus Sicht der Jugendverbände und Jugendringe funktioniert Gute Jugendpolitik ressortübergreifend und redet mit jungen Menschen statt über sie. Alle politischen Entscheidungen müssen bezüglich ihrer Auswirkungen auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen überprüft werden, im Land wie in der Kommune.

Wie werden Sie die Neuausrichtung der Jugendpolitik in Rheinland-Pfalz im Sinne einer Guten Jugendpolitik in der neuen Wahlperiode unterstützen?


Jugendpolitik ist nur dann erfolgreich, wenn sie auch von jungen Menschen akzeptiert wird. Deshalb ist es für mich wichtig den direkten Kontakt zu pflegen. Nur wenn man über die konkreten Herausforderungen Bescheid weiß, kann man auch an entsprechenden Lösungen arbeiten. Wir haben viele junge Kandidaten auf unserer Liste. Wir sind daher nah dran am Lebensgefühl und der veränderten Lebensgestaltung junger Menschen. Die längerfristigen Bindungen an Vereine und Verbände nimmt ab und gleichzeitig gewinnen moderne Kommunikationsformen an Bedeutung. Dem müssen wir Rechnung tragen.
2. Frage: Finanzierung der Jugendarbeit als Infrastruktur

Die öffentlichen Ausgaben für Jugendarbeit stagnieren seit Jahrzehnten. Gemessen an den Gesamtausgaben für die Jugendhilfe (hier vor allem für Kindertagesbetreuung) geht der Anteil der Ausgaben für Jugendarbeit immer weiter zurück und liegt aktuell in Rheinland-Pfalz bei 3,4 %. Damit liegen wir – wie üblich in diesem Bereich – klar unter dem Bundesdurchschnitt. Mit dem Argument der Einhaltung der Schuldenbremse werden häufig existenziell notwendige Ausgaben für die Erhaltung und den dringend nötigen Ausbau der Jugendarbeit im Sinne einer örtlich vorzuhaltenden Infrastruktur nicht getätigt. Dies schadet der jungen Generation.

Was werden Sie persönlich tun, um Angebote und Strukturen der Jugendarbeit im Land und in der Kommune abzusichern und zu stärken?


Die beste Zukunftspolitik für die Jugendlichen ist auch eine solide Finanzpolitik. Die Schulden von heute sind die Steuererhöhungen für die Arbeitnehmer von Morgen. Deshalb müssen wir mit Augenmaß den Haushalt sanieren. Wir bekennen uns aber ausdrücklich zu einer starken und nachhaltigen Jugendpolitik. Im Rahmen des Landeshaushalts werden wir mit Bedacht und Weitsicht die Jugendpolitik ausfinanzieren.
3. Frage: Vielfalt und Teilhabe

Alle Kinder und Jugendlichen haben – in Grundgesetz sowie Kinder- und Jugendhilfegesetz verankerte – Rechte auf Bildung, Beteiligung, vollständige und gleichberechtigte Teilhabe, Inklusion, Förderung und Schutz, unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft, Ethnie, Religion, ihres Geschlechts, Alters oder ihrer sexuellen Identität.

Wo sehen Sie persönlich die größte Herausforderung, um Vielfalt und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz zu ermöglichen? Was wird Ihr erster Schritt sein, um diese Herausforderung in Ihrem Wahlkreis anzugehen?


Im Wahlkreis ist der öffentliche Nachverkehr über die Stadtbahn und die angebundenen Busse weiter eine große Herausforderung. Hier gilt es das Angebot weiter zu verbessern. Ich setze mich dafür ein, dass der Takt der Stadtbahn verdichtet, bzw. unter Einbeziehung der S-Bahn erweitert wird.

 

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