Schäfer, DorotheaAktionen

Partei
CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands
Wahlkreis
30 - Ingelheim am Rhein
Persönliche Angaben
Geburtsdatum: 28.04.1962

Beruf: Geschichtswissenschaftlerin

Erfahrung in der Jugendarbeit: Junge Union
1. Frage: Gute Jugendpolitik

Aus Sicht der Jugendverbände und Jugendringe funktioniert Gute Jugendpolitik ressortübergreifend und redet mit jungen Menschen statt über sie. Alle politischen Entscheidungen müssen bezüglich ihrer Auswirkungen auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen überprüft werden, im Land wie in der Kommune.

Wie werden Sie die Neuausrichtung der Jugendpolitik in Rheinland-Pfalz im Sinne einer Guten Jugendpolitik in der neuen Wahlperiode unterstützen?


Gute Jugendpolitik bedeutet für mich, dauerhaft im Gespräch mit Kindern und Jugendlichen zu sein. Die Enquete-Kommission des Landtags „Jugend und Politik“ in der 14. Legislaturperiode hat sehr eindrücklich aufgezeigt, wie wichtig das ist. Eine erfolgreiche Jugendpolitik ist nur dann erfolgreich, wenn sie auch die Interessen von Kindern und Jugendlichen aufgreift.
2. Frage: Finanzierung der Jugendarbeit als Infrastruktur

Die öffentlichen Ausgaben für Jugendarbeit stagnieren seit Jahrzehnten. Gemessen an den Gesamtausgaben für die Jugendhilfe (hier vor allem für Kindertagesbetreuung) geht der Anteil der Ausgaben für Jugendarbeit immer weiter zurück und liegt aktuell in Rheinland-Pfalz bei 3,4 %. Damit liegen wir – wie üblich in diesem Bereich – klar unter dem Bundesdurchschnitt. Mit dem Argument der Einhaltung der Schuldenbremse werden häufig existenziell notwendige Ausgaben für die Erhaltung und den dringend nötigen Ausbau der Jugendarbeit im Sinne einer örtlich vorzuhaltenden Infrastruktur nicht getätigt. Dies schadet der jungen Generation.

Was werden Sie persönlich tun, um Angebote und Strukturen der Jugendarbeit im Land und in der Kommune abzusichern und zu stärken?


Die CDU Rheinland-Pfalz steht für eine starke Jugendpolitik. Als ehemalige ehrenamtliche Kreisbeigeordnete für Jugend und Soziales habe ich mich persönlich dafür eingesetzt, dass im Landkreis Mainz-Bingen der Anteil der Ausgaben für Jugendhilfe an den Gesamtausgaben für Jugendarbeit in diesen Jahren erhöht wurde.
3. Frage: Vielfalt und Teilhabe

Alle Kinder und Jugendlichen haben – in Grundgesetz sowie Kinder- und Jugendhilfegesetz verankerte – Rechte auf Bildung, Beteiligung, vollständige und gleichberechtigte Teilhabe, Inklusion, Förderung und Schutz, unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft, Ethnie, Religion, ihres Geschlechts, Alters oder ihrer sexuellen Identität.

Wo sehen Sie persönlich die größte Herausforderung, um Vielfalt und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz zu ermöglichen? Was wird Ihr erster Schritt sein, um diese Herausforderung in Ihrem Wahlkreis anzugehen?


Eine große Herausforderung für die Jugendpolitik stellt sicher der demografische Wandel mit dem zu erwartenden Rückgang der Kinder- und Jugendlichenzahlen dar. Ich sehe dabei aber auch viele Chancen für eine gute Jugendpolitik: den Jugendlichen zu zeigen, welch hohen Stellenwert Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft haben.

 

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