Weiner, ThomasAktionen

Partei
CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands
Wahlkreis
48 - Pirmasens
Persönliche Angaben
Geburtsdatum: 25.03.1957

Beruf: Landtagsabgeordneter / Dipl.-Volkswirt

Erfahrung in der Jugendarbeit: Viele (Junge Union, Jugendhaus, use...) aber schon eine Weile her.
1. Frage: Gute Jugendpolitik

Aus Sicht der Jugendverbände und Jugendringe funktioniert Gute Jugendpolitik ressortübergreifend und redet mit jungen Menschen statt über sie. Alle politischen Entscheidungen müssen bezüglich ihrer Auswirkungen auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen überprüft werden, im Land wie in der Kommune.

Wie werden Sie die Neuausrichtung der Jugendpolitik in Rheinland-Pfalz im Sinne einer Guten Jugendpolitik in der neuen Wahlperiode unterstützen?


Ich verweise auf die inhaltlichen Aussagen im Wahlprogramm der CDU. Selbstverständlich gilt es nach einer Regierungsübernahme durch die CDU, die neuen Akzente auch im Wahlkreis umzusetzen.
2. Frage: Finanzierung der Jugendarbeit als Infrastruktur

Die öffentlichen Ausgaben für Jugendarbeit stagnieren seit Jahrzehnten. Gemessen an den Gesamtausgaben für die Jugendhilfe (hier vor allem für Kindertagesbetreuung) geht der Anteil der Ausgaben für Jugendarbeit immer weiter zurück und liegt aktuell in Rheinland-Pfalz bei 3,4 %. Damit liegen wir – wie üblich in diesem Bereich – klar unter dem Bundesdurchschnitt. Mit dem Argument der Einhaltung der Schuldenbremse werden häufig existenziell notwendige Ausgaben für die Erhaltung und den dringend nötigen Ausbau der Jugendarbeit im Sinne einer örtlich vorzuhaltenden Infrastruktur nicht getätigt. Dies schadet der jungen Generation.

Was werden Sie persönlich tun, um Angebote und Strukturen der Jugendarbeit im Land und in der Kommune abzusichern und zu stärken?


Schuldenbremse ist gerade für die junge Generation wichtig. Denn gerade die Jugend von heute muss morgen die Zinsen für die Schulden zahlen, die in den letzten 25 Jahren aufgetürmt wurden. Dies führt dazu, dass jene, die heute jung sind, später mal sehr eingeschränkt werden und kaum Handlungsspielräume haben. Aber eine seriöse Haushaltspolitik muss nicht zu Lasten der Jugend gehen. Im Wahlprogramm der CDU sind vielfältige Verbesserungsvorschläge im Bereich der Kitas, der Schulen bzw. Bildungspolitik bis zu den Hochschulen genannt. Gerade im Bildungsbereich will die CDU einen Schwerpunkt setzen und die Ausgaben sogar erhöhen.
3. Frage: Vielfalt und Teilhabe

Alle Kinder und Jugendlichen haben – in Grundgesetz sowie Kinder- und Jugendhilfegesetz verankerte – Rechte auf Bildung, Beteiligung, vollständige und gleichberechtigte Teilhabe, Inklusion, Förderung und Schutz, unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft, Ethnie, Religion, ihres Geschlechts, Alters oder ihrer sexuellen Identität.

Wo sehen Sie persönlich die größte Herausforderung, um Vielfalt und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz zu ermöglichen? Was wird Ihr erster Schritt sein, um diese Herausforderung in Ihrem Wahlkreis anzugehen?


Den Hauptteil der Kinder- und Jugendarbeit leisten die Kommunen und die Verbände mit ihren ehrenamtlichen Helfern. Beide müssen besser als bisher vom Land unterstützt werden. In einigen Orten fehlt es noch an schnellem Internet – gerade Jugendliche im ländlichen Raum wurden bislang benachteiligt – die CDU will schnelles Internet in allen Landesteilen forcieren. Arbeitsplätze entstehen dort, wo es gute Infrastruktur (Verkehrswege, Datenautobahn …) UND qualifizierte Menschen gibt. Deshalb dienen Investitionen in Hochschulen, Straßen und Brücken besonders den Zukunftschancen der jungen Generation. Dafür setze ich mich ein!

 

PDF Download

Zurück zur Übersicht

Datenschutzerklärung