Wink, StevenAktionen

Partei
FDP – Freie Demokratische Partei
Wahlkreis
48 - Pirmasens
Persönliche Angaben
Geburtsdatum: 09.05.1984

Beruf: Management Assistent und Gründer

Erfahrung in der Jugendarbeit: Jugendtrainer in einem Sportverein, jugendpolitisch in einem Jugendverband
1. Frage: Gute Jugendpolitik

Aus Sicht der Jugendverbände und Jugendringe funktioniert Gute Jugendpolitik ressortübergreifend und redet mit jungen Menschen statt über sie. Alle politischen Entscheidungen müssen bezüglich ihrer Auswirkungen auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen überprüft werden, im Land wie in der Kommune.

Wie werden Sie die Neuausrichtung der Jugendpolitik in Rheinland-Pfalz im Sinne einer Guten Jugendpolitik in der neuen Wahlperiode unterstützen?


Die FDP und meine Person setzen sich für eine zukunftsfähige Bildungspolitik ein. Beginnend bei der frühkindlichen Bildung weiter über die weiterführenden Schulen bis hin zur akademischen oder beruflichen Ausbildung benötigt Rheinland-Pfalz ein anforderungsgerechtes Bildungssystem mit mehr Mitspracherechten; gerade durch Schulen und Schüler. Weiter wollen wir die Prüfung neuer Angebote der außerschulischen Jugendhilfe an. RLP muss für den Jugendtourismus gestärkt werden. Letztendlich engagieren wir uns für den Erhalt der Chancengerechtigkeit aller Jugendlichen, egal welcher Herkunft oder welchem sozialen Stand, ein. Ich selbst strebe eine Stärkung der Jugendstadträte und eine Einführung sog. Teen-Courts (Schülergerichte) an.
2. Frage: Finanzierung der Jugendarbeit als Infrastruktur

Die öffentlichen Ausgaben für Jugendarbeit stagnieren seit Jahrzehnten. Gemessen an den Gesamtausgaben für die Jugendhilfe (hier vor allem für Kindertagesbetreuung) geht der Anteil der Ausgaben für Jugendarbeit immer weiter zurück und liegt aktuell in Rheinland-Pfalz bei 3,4 %. Damit liegen wir – wie üblich in diesem Bereich – klar unter dem Bundesdurchschnitt. Mit dem Argument der Einhaltung der Schuldenbremse werden häufig existenziell notwendige Ausgaben für die Erhaltung und den dringend nötigen Ausbau der Jugendarbeit im Sinne einer örtlich vorzuhaltenden Infrastruktur nicht getätigt. Dies schadet der jungen Generation.

Was werden Sie persönlich tun, um Angebote und Strukturen der Jugendarbeit im Land und in der Kommune abzusichern und zu stärken?


Die frühkindliche Bildung hat nichts mit „sicher, sauber, satt“ zu tun, wie es bisher durch die Landesregierung gelebt wurde. Wir benötigen eine finanzielle Ausstattung der Kitas und Schulen. Damit diese ihre Mitgestaltungs- und Mitspracherechte modern gestalten können. Um die Finanzen dieser zu stärken, können genehmigte und nicht abgerufene Gelder eines Haushaltes anderweitig verwendet werden. Die Schuldenbremse ist ein gern genutztes Objekt zur Abwälzung der Probleme auf die Kommunen. Nicht zuletzt gibt es in Deutschland das Konnexitätsprinzip. Wer bestellt muss bezahlen. Und wenn das Land mehr Leistungen will muss es finanzielle Mittel für Personal und Ausstattung bereitstellen. Gerade das Personal hat Entlastung verdient.
3. Frage: Vielfalt und Teilhabe

Alle Kinder und Jugendlichen haben – in Grundgesetz sowie Kinder- und Jugendhilfegesetz verankerte – Rechte auf Bildung, Beteiligung, vollständige und gleichberechtigte Teilhabe, Inklusion, Förderung und Schutz, unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft, Ethnie, Religion, ihres Geschlechts, Alters oder ihrer sexuellen Identität.

Wo sehen Sie persönlich die größte Herausforderung, um Vielfalt und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz zu ermöglichen? Was wird Ihr erster Schritt sein, um diese Herausforderung in Ihrem Wahlkreis anzugehen?


Herausforderungen spornen an. Die größte Herausforderung wird in der Gestaltung und Struktur der Teilhabeangebote sein. Weiter gibt es viele kleine Anlaufstellen, welche ihren eigenen bürokatischen Aufwand erzeugt. Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, brauchen wir für die Jugendlichen eine Anlaufstelle die über alle schulischen und außerschulischen Angebote und Hilfsprogramme berät. In meinem Wahlkreis stehe ich für den von Spenden lebenden „Pakt für Pirmasens“ ein, von welchem es mehr in RLP geben sollte. Unabhängig über welche Finanzierungsschiene es abgewickelt wird. Mir ist es wichtig Jugendliche über Sportvereine, Events oder gemeinsamen Aktivitäten zusammenzubringen so können sie voneinander lernen und die Akzeptanz anderen gegenüber steigt.

 

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