Kohnle-Gros, MarliesAktionen

Partei
CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands
Wahlkreis
40 - Kusel
Persönliche Angaben
Geburtsdatum: 07.03.1956

Beruf: Landtagsabgeordnete

Erfahrung in der Jugendarbeit: Ich war mal in der Kath. Jugend als Gruppenleiterin aktiv. Dann mit der jungen Union. Und ich bin Vorsitzende des Verwaltungsrates des Studierendenwerks Kaiserslautern. Und ich bin bei der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung aktiv. Und ich bin im Verwaltungsrat des Jugendherbergswerkes Rheinland-Pfalz/Saar tätig.
1. Frage: Gute Jugendpolitik

Aus Sicht der Jugendverbände und Jugendringe funktioniert Gute Jugendpolitik ressortübergreifend und redet mit jungen Menschen statt über sie. Alle politischen Entscheidungen müssen bezüglich ihrer Auswirkungen auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen überprüft werden, im Land wie in der Kommune.

Wie werden Sie die Neuausrichtung der Jugendpolitik in Rheinland-Pfalz im Sinne einer Guten Jugendpolitik in der neuen Wahlperiode unterstützen?


Ich habe selbst eine Familie und sehe in den Kindern die Zukunft unserer Gesellschaft. Deshalb stehen Kinder und Jugendliche, ihre Chancen auf ein gutes Leben, gute Bildung und gute Ausbildung ganz oben auf meiner Agenda. Aber auch behinderte Kinder und Jugendliche habe ich besonders im Auge.
2. Frage: Finanzierung der Jugendarbeit als Infrastruktur

Die öffentlichen Ausgaben für Jugendarbeit stagnieren seit Jahrzehnten. Gemessen an den Gesamtausgaben für die Jugendhilfe (hier vor allem für Kindertagesbetreuung) geht der Anteil der Ausgaben für Jugendarbeit immer weiter zurück und liegt aktuell in Rheinland-Pfalz bei 3,4 %. Damit liegen wir – wie üblich in diesem Bereich – klar unter dem Bundesdurchschnitt. Mit dem Argument der Einhaltung der Schuldenbremse werden häufig existenziell notwendige Ausgaben für die Erhaltung und den dringend nötigen Ausbau der Jugendarbeit im Sinne einer örtlich vorzuhaltenden Infrastruktur nicht getätigt. Dies schadet der jungen Generation.

Was werden Sie persönlich tun, um Angebote und Strukturen der Jugendarbeit im Land und in der Kommune abzusichern und zu stärken?


Ja das stimmt leider. Wir haben uns als Arbeitskreis Integration, Familie, Kinder und Jugend sehr für eine bessere Ausstattung der Jugendverbände eingesetzt.
3. Frage: Vielfalt und Teilhabe

Alle Kinder und Jugendlichen haben – in Grundgesetz sowie Kinder- und Jugendhilfegesetz verankerte – Rechte auf Bildung, Beteiligung, vollständige und gleichberechtigte Teilhabe, Inklusion, Förderung und Schutz, unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft, Ethnie, Religion, ihres Geschlechts, Alters oder ihrer sexuellen Identität.

Wo sehen Sie persönlich die größte Herausforderung, um Vielfalt und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz zu ermöglichen? Was wird Ihr erster Schritt sein, um diese Herausforderung in Ihrem Wahlkreis anzugehen?


Ja mein Wahlkreis Kusel hat da auch spezielle Probleme. Ich nehme Teil an den Aktivitäten einer Mutter-Kind-Gruppe für benachteiligte junge Mütter und Kinder. Ich sehe, dass Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen sich sehr schwer tun in Schule und Freizeit (Partizipation). Zum Glück gibt es Jugendhäuser. Ich bin da regelmäßig im Gespräch. Bei uns gibt es das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland, das mehrere Einrichtungen für benachteiligte Kinder und Jugendliche, jetzt auch für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge betreibt. Ich unterstütze diese Einrichtungen wo ich kann. Und das Projekt „Keine/r ohne Abschluss“ an der RealschulePlus Wolfstein-Lauterecken erzielt durchaus schönen Erfolg. Dank der Lehrerschaft und den Betrieben in der Region.

 

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