Wieland, GabrieleAktionen

Partei
CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands
Wahlkreis
06 - Montabaur
Persönliche Angaben
Geburtsdatum: 26.10.1960

Beruf: Landtagsabgeordnete, vorher Sparkassenangestellte
1. Frage: Gute Jugendpolitik

Aus Sicht der Jugendverbände und Jugendringe funktioniert Gute Jugendpolitik ressortübergreifend und redet mit jungen Menschen statt über sie. Alle politischen Entscheidungen müssen bezüglich ihrer Auswirkungen auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen überprüft werden, im Land wie in der Kommune.

Wie werden Sie die Neuausrichtung der Jugendpolitik in Rheinland-Pfalz im Sinne einer Guten Jugendpolitik in der neuen Wahlperiode unterstützen?


Es gilt vor allem, mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie für politische Fragen auf allen Ebenen zu interessieren. Das geht vor allem über die Schulen und über direkte Informations- und Diskussionskanäle.
2. Frage: Finanzierung der Jugendarbeit als Infrastruktur

Die öffentlichen Ausgaben für Jugendarbeit stagnieren seit Jahrzehnten. Gemessen an den Gesamtausgaben für die Jugendhilfe (hier vor allem für Kindertagesbetreuung) geht der Anteil der Ausgaben für Jugendarbeit immer weiter zurück und liegt aktuell in Rheinland-Pfalz bei 3,4 %. Damit liegen wir – wie üblich in diesem Bereich – klar unter dem Bundesdurchschnitt. Mit dem Argument der Einhaltung der Schuldenbremse werden häufig existenziell notwendige Ausgaben für die Erhaltung und den dringend nötigen Ausbau der Jugendarbeit im Sinne einer örtlich vorzuhaltenden Infrastruktur nicht getätigt. Dies schadet der jungen Generation.

Was werden Sie persönlich tun, um Angebote und Strukturen der Jugendarbeit im Land und in der Kommune abzusichern und zu stärken?


Mit der CDU-Fraktion werde ich dafür sorgen, dass die Jugendarbeit mit Bedacht und nachhaltig ausfinanziert wird. Wichtig ist auch, dass Kommunen einen höheren finanziellen Spielraum haben und vor Ort zielgerichtet und effektiv das Engagement von jungen Menschen in ganz unterschiedlichen Bereichen unterstützen zu können.
3. Frage: Vielfalt und Teilhabe

Alle Kinder und Jugendlichen haben – in Grundgesetz sowie Kinder- und Jugendhilfegesetz verankerte – Rechte auf Bildung, Beteiligung, vollständige und gleichberechtigte Teilhabe, Inklusion, Förderung und Schutz, unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft, Ethnie, Religion, ihres Geschlechts, Alters oder ihrer sexuellen Identität.

Wo sehen Sie persönlich die größte Herausforderung, um Vielfalt und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz zu ermöglichen? Was wird Ihr erster Schritt sein, um diese Herausforderung in Ihrem Wahlkreis anzugehen?


Zwei Bereiche sind für junge Menschen im ländlichen Raum besonders wichtig: Öffentlicher Nahverkehr und gute Breitbandanbindung. In beiden Feldern sind wir seit Jahren im Wahlkreis aktiv.

 

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