Enders, Dr. PeterAktionen

Partei
CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands
Wahlkreis
02 - Altenkirchen (Weserwald
Persönliche Angaben
Geburtsdatum: 10.05.1959

Beruf: Facharzt für Anästhesie

Erfahrung in der Jugendarbeit: Jugendrotkreuz, Vorsitzender Förderverein Kreismusikschule Altenkirchen
1. Frage: Gute Jugendpolitik

Aus Sicht der Jugendverbände und Jugendringe funktioniert Gute Jugendpolitik ressortübergreifend und redet mit jungen Menschen statt über sie. Alle politischen Entscheidungen müssen bezüglich ihrer Auswirkungen auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen überprüft werden, im Land wie in der Kommune.

Wie werden Sie die Neuausrichtung der Jugendpolitik in Rheinland-Pfalz im Sinne einer Guten Jugendpolitik in der neuen Wahlperiode unterstützen?


Engagieren sich junge Menschen in der Politik, dann wird Jugendpolitik ihr Ziel erreichen. Direkte Kommunikation ist für die CDU wichtig. Nur über den klaren Austausch können Angebote in Angriff genommen werden, die auf Jugendliche zugeschnitten sind. Die Jugendpolitik wollen wir so begleiten, dass dem veränderten Lebensgefühl und der veränderten Lebensgestaltung junger Menschen entsprochen wird. Die längerfristige Bindung an Verbände nimmt ab und moderne Kommunikationsformen haben eine zunehmende Bedeutung. Das ist gerade für die großen Jugendverbände eine Herausforderung.
2. Frage: Finanzierung der Jugendarbeit als Infrastruktur

Die öffentlichen Ausgaben für Jugendarbeit stagnieren seit Jahrzehnten. Gemessen an den Gesamtausgaben für die Jugendhilfe (hier vor allem für Kindertagesbetreuung) geht der Anteil der Ausgaben für Jugendarbeit immer weiter zurück und liegt aktuell in Rheinland-Pfalz bei 3,4 %. Damit liegen wir – wie üblich in diesem Bereich – klar unter dem Bundesdurchschnitt. Mit dem Argument der Einhaltung der Schuldenbremse werden häufig existenziell notwendige Ausgaben für die Erhaltung und den dringend nötigen Ausbau der Jugendarbeit im Sinne einer örtlich vorzuhaltenden Infrastruktur nicht getätigt. Dies schadet der jungen Generation.

Was werden Sie persönlich tun, um Angebote und Strukturen der Jugendarbeit im Land und in der Kommune abzusichern und zu stärken?


Jugendpolitik ist Politik für die Zukunft. Die CDU bekennt sich eindeutig zu einer starken und nachhaltigen Jugendpolitik. Wir werden die Jugendpolitik im Rahmen der Möglichkeiten des Haushaltes langfristig finanzieren. Eine dauerhafte Unterfinanzierung darf es nicht geben; sie schadet nicht nur den jungen Menschen, sondern auch dem Zusammenhalt der Generationen. Wir wollen finanzielle Spielräume für alle gesellschaftliche Altersgruppen gerecht nutzen.
3. Frage: Vielfalt und Teilhabe

Alle Kinder und Jugendlichen haben – in Grundgesetz sowie Kinder- und Jugendhilfegesetz verankerte – Rechte auf Bildung, Beteiligung, vollständige und gleichberechtigte Teilhabe, Inklusion, Förderung und Schutz, unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft, Ethnie, Religion, ihres Geschlechts, Alters oder ihrer sexuellen Identität.

Wo sehen Sie persönlich die größte Herausforderung, um Vielfalt und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz zu ermöglichen? Was wird Ihr erster Schritt sein, um diese Herausforderung in Ihrem Wahlkreis anzugehen?


Der demografische Wandel führt in vielen Regionen unseres Landes zu einer Bevölkerungsabnahme. Besonders junge Menschen erleben Schulschließungen, eine Ausdünnung des Nahverkehrs und folglich reduzierte Angebote in der Jugendarbeit. Für die CDU ist es eine große Herausforderung, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse überall aufrecht zu erhalten und so jungen Menschen auch im ländlichen Raum gute Chancen zu bieten. Die Integration der jungen Asylsuchenden ist eine große Herausforderung. Hier ist eine Jugendpolitik nötig, die den jungen Menschen eine selbstbestimmte Teilhabeperspektive bietet.

 

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