Weiland, Dr. AdolfAktionen

Partei
CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands
Wahlkreis
12 - Mayen
Persönliche Angaben
Geburtsdatum: 14.08.1953

Beruf: Landtagsabgeordneter

Erfahrung in der Jugendarbeit: Mitgliedschaft in der Jungen Union seit 1977
1. Frage: Gute Jugendpolitik

Aus Sicht der Jugendverbände und Jugendringe funktioniert Gute Jugendpolitik ressortübergreifend und redet mit jungen Menschen statt über sie. Alle politischen Entscheidungen müssen bezüglich ihrer Auswirkungen auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen überprüft werden, im Land wie in der Kommune.

Wie werden Sie die Neuausrichtung der Jugendpolitik in Rheinland-Pfalz im Sinne einer Guten Jugendpolitik in der neuen Wahlperiode unterstützen?


Überall in der Gesellschaft beobachten wir, dass längerfristige Bindungen an Institutionen und Verbände abnehmen. Das gilt auch für die Jugendarbeit und die Jugendverbände. Deshalb wollen wir moderne Kommunikationsformen nutzen. Nur über den unmittelbaren, direkten Kontakt können wir dem sich ständig wandelnden Lebensgefühl gerecht werden. So wollen wir die Jugendpolitik im ständigen Dialog unterstützend begleiten.
2. Frage: Finanzierung der Jugendarbeit als Infrastruktur

Die öffentlichen Ausgaben für Jugendarbeit stagnieren seit Jahrzehnten. Gemessen an den Gesamtausgaben für die Jugendhilfe (hier vor allem für Kindertagesbetreuung) geht der Anteil der Ausgaben für Jugendarbeit immer weiter zurück und liegt aktuell in Rheinland-Pfalz bei 3,4 %. Damit liegen wir – wie üblich in diesem Bereich – klar unter dem Bundesdurchschnitt. Mit dem Argument der Einhaltung der Schuldenbremse werden häufig existenziell notwendige Ausgaben für die Erhaltung und den dringend nötigen Ausbau der Jugendarbeit im Sinne einer örtlich vorzuhaltenden Infrastruktur nicht getätigt. Dies schadet der jungen Generation.

Was werden Sie persönlich tun, um Angebote und Strukturen der Jugendarbeit im Land und in der Kommune abzusichern und zu stärken?


Die öffentlichen Ausgaben für Jugendarbeit stagnieren seit Jahrzehnten. Gemessen an den Gesamtausgaben für die Jugendhilfe (hier vor allem für Kindertagesbetreuung) geht der Anteil der Ausgaben für Jugendarbeit immer weiter zurück und liegt aktuell in Rheinland-Pfalz bei 3,4 %. Damit liegen wir – wie üblich in diesem Bereich – klar unter dem Bundesdurchschnitt. Mit dem Argument der Einhaltung der Schuldenbremse werden häufig existenziell notwendige Ausgaben für die Erhaltung und den dringend nötigen Ausbau der Jugendarbeit im Sinne einer örtlich vorzuhaltenden Infrastruktur nicht getätigt. Dies schadet der jungen Generation.
3. Frage: Vielfalt und Teilhabe

Alle Kinder und Jugendlichen haben – in Grundgesetz sowie Kinder- und Jugendhilfegesetz verankerte – Rechte auf Bildung, Beteiligung, vollständige und gleichberechtigte Teilhabe, Inklusion, Förderung und Schutz, unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft, Ethnie, Religion, ihres Geschlechts, Alters oder ihrer sexuellen Identität.

Wo sehen Sie persönlich die größte Herausforderung, um Vielfalt und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz zu ermöglichen? Was wird Ihr erster Schritt sein, um diese Herausforderung in Ihrem Wahlkreis anzugehen?


Bei den Ausgaben für Jugendarbeit liegt Rheinland-Pfalz klar unter dem Bundesdurchschnitt bei den Schulen weit über dem Bundesdurchschnitt. Beides geht zu Lasten der jungen Generation! Es wurden 25 Jahre lang die falschen Schwerpunkte gesetzt! Denn: Jugendpolitik ist Politik für die Zukunft! Eine dauerhafte Unterfinanzierung schadet den jungen Menschen und damit dem ganzen Land. Wir werden die Jugendpolitik im Rahmen des Landeshaushalts verantwortungsvoll solide ausfinanzieren.

 

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