Schneider, ChristineAktionen

Partei
CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands
Wahlkreis
50 - Landau in der Pfalz
Persönliche Angaben
Geburtsdatum: 05.06.1972

Beruf: Tischlerin

Erfahrung in der Jugendarbeit: politische Jugend / im sportlichen Bereich und Schülervertretung
1. Frage: Gute Jugendpolitik

Aus Sicht der Jugendverbände und Jugendringe funktioniert Gute Jugendpolitik ressortübergreifend und redet mit jungen Menschen statt über sie. Alle politischen Entscheidungen müssen bezüglich ihrer Auswirkungen auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen überprüft werden, im Land wie in der Kommune.

Wie werden Sie die Neuausrichtung der Jugendpolitik in Rheinland-Pfalz im Sinne einer Guten Jugendpolitik in der neuen Wahlperiode unterstützen?


Mit 16 Jahren bin ich der Jungen Union beigetreten, weil ich Politik gestalten wollte. Das sich viele junge Menschen für die Politik engagieren ist für unsere Demokratie von elementarem Wert. Deshalb müssen wir jungen Menschen Mitwirkungsmöglichkeiten geben und gegenüber modernen Kommunikationsformen aufgeschlossen sein. Wir wollen versuchen, die Jugendlichen „abzuholen“. Die Jugendpolitik muss dem veränderten Befinden der Lebensweise junger Menschen angepasst werden. Moderne Kommunikationsformen gewinnen immer mehr an Bedeutung und ein längerer Anschluss an die Verbände nimmt ab. Das ist für die Jugendverbände eine große Herausforderung.
2. Frage: Finanzierung der Jugendarbeit als Infrastruktur

Die öffentlichen Ausgaben für Jugendarbeit stagnieren seit Jahrzehnten. Gemessen an den Gesamtausgaben für die Jugendhilfe (hier vor allem für Kindertagesbetreuung) geht der Anteil der Ausgaben für Jugendarbeit immer weiter zurück und liegt aktuell in Rheinland-Pfalz bei 3,4 %. Damit liegen wir – wie üblich in diesem Bereich – klar unter dem Bundesdurchschnitt. Mit dem Argument der Einhaltung der Schuldenbremse werden häufig existenziell notwendige Ausgaben für die Erhaltung und den dringend nötigen Ausbau der Jugendarbeit im Sinne einer örtlich vorzuhaltenden Infrastruktur nicht getätigt. Dies schadet der jungen Generation.

Was werden Sie persönlich tun, um Angebote und Strukturen der Jugendarbeit im Land und in der Kommune abzusichern und zu stärken?


Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unseres Landes. Die CDU bekennt sich klar zu einer starken und nachhaltigen Jugendpolitik. Mit den Möglichkeiten des Landeshaushalts wird die Jugendpolitik weiter finanziert. Wenn zu wenige finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, so schadet dies beständig den jungen Menschen. Um die Jugendarbeit im Land nachhaltig absichern und stärken zu können, bedarf es dem Bewusstsein der Wichtigkeit unserer jungen Menschen. Weiterhin ist es mir ein großes Anliegen, mich im persönlichen Austausch und Diskurs, für die Belange unseren jungen Bürgerinnen und Bürger einzusetzen.
3. Frage: Vielfalt und Teilhabe

Alle Kinder und Jugendlichen haben – in Grundgesetz sowie Kinder- und Jugendhilfegesetz verankerte – Rechte auf Bildung, Beteiligung, vollständige und gleichberechtigte Teilhabe, Inklusion, Förderung und Schutz, unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft, Ethnie, Religion, ihres Geschlechts, Alters oder ihrer sexuellen Identität.

Wo sehen Sie persönlich die größte Herausforderung, um Vielfalt und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz zu ermöglichen? Was wird Ihr erster Schritt sein, um diese Herausforderung in Ihrem Wahlkreis anzugehen?


Durch den demografischen Wandel wird die Bevölkerung immer weniger. Das Angebot für junge Menschen nimmt immer mehr ab. Wir müssen die Kommunen in die Lage versetzen, attraktive Angebote im ländlichen Raum gestalten zu können, damit dieser auch für die Jugend interessant bleibt. Eine umfassende Jugendpolitik ist auch in Bezug auf die jungen Asylsuchenden und deren Integration gefragt.

 

PDF Download

Zurück zur Übersicht

Datenschutzerklärung